|     © 2018   |      AE911Truth.CH

PHYSIK  BEWEIST SPRENGUNG*


„Warum schweigen gute Menschen zum 11. September?“


Teil 21: Die Rolle der Medien (1): Das Sterben des investigativen Journalismus


 von Frances T. Shure 2017                    

 

aus: http://www.ae911truth.org/blog-categories/psychology/393-news-media-events-shure-part-21-the-role-of-the-media-act-1.html


Übersetzung Andreas Bertram-Weiss


In modernen westlichen Gesellschaften wird eine neue Idee dann, und nur dann, als „real“ bezeichnet, wenn sie in seriöser Weise im Fernsehen oder in der Zeitung vorkommt. Nun, zumindest kann man sie mit freundlichem Besuch diskutieren.



Anmerkung der Herausgeber: Frances Shure, M.A., hat eine tiefgehende Analyse durchgeführt, die eine Schlüsselfrage unserer Tage anspricht: „Warum werden gute Menschen über 9/11 stumm - oder kränker?“ Das daraus hervorgegangene Essay, das als Serie präsentiert wird, ist eine Synthese sowohl aus akademischer Forschung und klinischer Betrachtung.


Erklärung: Architects & Engineers for 9/11 Truth widmet sich der Erforschung und Verbreitung von wissenschaftlichen Informationen über die Zerstörung der drei Hochhäuser des World Trade Centers am 11. September 2001 und spekuliert nicht über die Identität oder Motive der Täter.

In dieser Artikelserie ist jeder Bezug auf Namen oder Motive der Angreifer, der von der Autorin oder den zitierten Einzelaussagen genommen wird, eine persönliche Meinung und nicht die Sicht von AE911Truth.org.


----------------------------------


Was passierte mit investigativen Journalisten?


„Der Hauptzweck Nachrichten und Meinungen zu sammeln und zu verbreiten, liegt darin, dem Allgemeinwohl darin zu dienen, dass Menschen informiert und in die Lage versetzt werden, sich Urteile über die Themen zu Zeit bilden. Zeitungsleute, die die Macht ihrer professionellen Rolle für eigennützige Motive oder unwürdige Zwecke missbrauchen, verraten jenes öffentliche Vertrauen. Die amerikanische Presse wurde nicht als frei entworfen, nur um zu informieren oder nur um als Forum für eine Debatte zu dienen, sondern auch um eine unabhängige Kontrolle in Bezug auf die Machtverhältnisse in der Gesellschaft zu bilden, einschließlich der Führung der Amtsmacht auf allen Regierungsebenen.“ [1] – Aus den Prinzipien der American Society of Newspaper Editors [Amerikanischen Gesellschaft der

Zeitungsredakteure], Artikel 1 - Verantwortung

Was läuft verkehrt mit den westlichen Medien? Warum haben sie nicht die Gelegenheit ergriffen, den Knüller des Jahrhunderts zu landen – die Fülle an kristallklarem Nachweis, der beweist, dass die Regierung über die Angriffe des 11. September 2001 die vergangenen 16 Jahre lang gelogen hat?

Das ist eine Frage, mit der viele von uns in der 9/11-Truth-Gemeinschaft gerungen und sich wegen ihr auch gequält haben – seit jenem tragischen, die Welt verändernden Tag.


Bedenken wir also, wie viele investigative Journalisten, die darauf trainiert sind, nach der Wahrheit zu graben und den oben zitierten Prinzipien ihres Berufs anhängen, sich – nicht erst seit 9/11, sondern seit Jahrzehnten – mit dem katastrophalen Niedergang der Presse abmühen. Einige von ihnen haben seitdem Bände über ihre Frustrationen und Enttäuschungen geschrieben, und in jenen Bänden haben sie die Gründe für jenen Zusammenbruch analysiert.

Nachdem ich nun ihre Menge an Analysen gelesen habe, was mit den westlichen Medien falsch läuft, stehe ich vor der Frage, wie ich die Folgerungen dieser Investigativjournalisten möglichst zusammenfassen kann, so dass meine Leser die Größe des Problems verstehen?

Der britische Journalist und Medienkritiker Nick Davies fasst mein Dilemma mit dieser scharfsinnigen Beobachtung zusammen:

„… die größere Schwierigkeit besteht darin, dass seit wir über das Versagen der Medien im globalen Maßstab sprechen, das Problem einfach zu groß ist, als dass es mit angemessener Genauigkeit erfasst werden könnte. Es entspricht einer Ameise, die einen Elefanten abzumessen versucht.“ [2]


Trotzdem, weil die Rolle der Medien den wohl stärksten Grund darstellt, warum gute Menschen angesichts des 11. Septembers verstummen – oder noch Schlimmeres tun -, werde ich mein Bestes versuchen, um diesen Elefanten auszumessen und zu beschreiben.


Ich werde mich dem Thema annähern, als wenn wir – meine Leser und ich – einer Gerichtsanhörung beiwohnen und den Zeugenaussagen nacheinander zuhören. In diesem Gerichtssaal sind all unsere Zeugen preisgekrönte und/oder Whistleblowern zugeneigte Journalisten. Jede/r von ihnen hat eine unterschiedliche Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte mit dem Erzählen der Wahrheit. Nachdem wir ihnen bei der Vorstellung ihrer Beweise gefolgt sind, die sie in zahlreichen Büchern, Artikeln und Interviews ausgelegt haben, werde ich versuchen, diese Zeugnisse in eine einfache Zusammenfassung der wesentlichen Gründe zu bringen, warum wir heutzutage Zensur der Medien beobachten.


Aufgrund dieser Zusammenfassung werde ich erläutern, warum es keine ernsthafte Suche nach der Wahrheit in der Berichterstattung der Mainstream-Medien über die Ereignisse des 11. September 2001 gegeben hat. Das gleiche kann unglücklicherweise für das Fehlen von Berichten über die Wahrheit in vielen alternativen Medien gesagt werden. Mein Fokus wird auf den US-Medien liegen, aber es wird auch gelegentliche Bezüge zu den internationalen Medien geben, die es ebenfalls abgelehnt haben, dieses Tabu zu verletzen, die offizielle Erzählung über 9/11 zu hinterfragen.


Die nächsten vier Teile dieser Serie werden sich auf die Medien konzentrieren. (Der Begriff „Medien“ und „Presse“ wird durchweg austauschbar verwendet werden). Ich werde folgende Bereiche untersuchen:

- Wer und was sind die Hindernisse, um über das entscheidendste Ereignis des 21. Jahrhunderts zu berichten?

- Besteht eine Chance, dass das Thema des 11. Septembers jemals ernsthaft zur Sprache gebracht und von den Medien irgendwann demnächst ehrlich untersucht werden wird?

- Was ist die Geschichte der Medien?

- Wie haben die Institutionen, die mit der Herausgabe der Nachrichten betraut wurden, sich mit der Zeit verändert?

- Wie erkennen wir Propaganda und Falschinformation?

- Wie spüren wir die Wahrheit in einer Welt auf, in der Verlogenheit und falsche Anschuldigungen die Norm sind?

- Schließlich, was sind die Lösungen für dieses klägliche Versagen der Medien, ihre erste Pflicht zu erfüllen – nämlich die Wahrheit zu berichten -, so dass Bürger/innen bewusste Entscheidungen treffen können?

Um die Tiefe des Problems zu verdeutlichen, werde ich eine Begebenheit erzählen, als ich einen hochangesehenen Amerikaner traf, der einen festen Glauben an die ungehinderte Freiheit der Presse dieses Landes besitzt.

Ein weltgewandter Amerikaner auf der Terrasse


Es war ein wunderschöner Sommertag im Jahr 2005. Auf einer Einweihungsparty am Fuße der Rocky Mountains von Denver, Colorado, unterhielt ich mich freundschaftlich mit einem weltgewandten Mann, den ich gerade auf der rot gefliesten Terrasse des Hauses meiner Freundin getroffen hatte. Zwischen Häppchen und Getränken aus dem Glas fanden wir uns unbeabsichtigt beim sensiblen Thema „11. September“. Dabei erwähnte ich, dass ich einen Artikel las, der aufzeigte, dass Teile unserer Regierung zumindest mit jenen, die uns angriffen, zusammengearbeitet haben könnten.

Seine Augen weiteten sich, als er ohne Zögern entgegnete: „Ich habe nie davon gehört und ich lese die New York Times! Wenn etwas an dieser Anschuldigung dran wäre, hätten wir sicherlich davon aus unseren liberalen Medien erfahren. Die Times betreibt dauernd Bush-Bashing, so dass dieses liberale Blatt sicherlich diesen Vorfall berichtet hätte, wenn er glaubwürdig wäre.“


Zu jener Zeit war ich hinsichtlich unserer Medien ziemlich naiv, aber ich war mir zumindest darüber bewusst, dass sie alles andere als „liberal“ waren. [3] Wenn sie so gewesen wären, hätten wir politische Experten gesehen, die zumindest die Gründe hinterfragt hätten, den Irak zu bombardieren und zu besetzen. Stattdessen hatten Reporter und Leitartikelschreiber kämpferisch die anstehenden Invasionen sowohl in Afghanistan wie auch im Irak bejubelt.

Ich antwortete auf diese Bemerkung, indem ich den überwältigenden Beweis des Versagens der Luftverteidigung beschrieb, den ich erfahren hatte, als ich Barrie Zwickers DVD The Great Conspiracy: The 9/11 News Special You Never Saw [Die große Verschwörung: Die Nachrichten- Sondersendung zum 11. September, die Sie niemals sahen] anschaute. [4]

Ich erwähnte auch den Ausfall der Geheimdienste, den Nafeez Mossadeq Ahmeds Buch The War on Freedom: How and Why America was Attacked, September 11, 2001 [Der Krieg gegen die Freiheit: Wie und warum Amerika am 11. September 2001 angegriffen wurde] beschreibt. [5] Darauf schloss ich, in einem sachlichen Ton, dass es hinsichtlich der Beweise, die der offiziellen Erzählung widersprechen, einen Ausfall der Medien zu geben scheine.

Als er hörte, dass ich die Integrität der Medien in Frage stellte, verengten sich misstrauisch die Augen meines Gesprächspartners. Seine Körpersprache sagte mir, dass er nicht bereit war, mir mehr von seiner wertvollen Zeit an diesem schönen, sonnigen Nachmittag zu widmen. Er eilte abrupt zum Imbissstand am anderen Ende der Terrasse und ließ mich alleine zurück. Es war offensichtlich, sein Glaube an Amerikas „freie Presse“ war unerschütterlich.


Wir Skeptiker/innen der offiziellen 9/11-Erzählung sind uns schmerzvoll über das mythische Wesen unserer „freien und liberalen Presse“ bewusst. Dieses Bewusstsein jedoch haben wir weder allein, noch verfügen wir über das Unterscheidungsmerkmal, alleine von den Mainstream-Medien mit Schweigen bestraft oder lächerlich gemacht zu werden. Dies gilt genauso für die sogenannten alternativen Medien, wie wir bei den folgenden Erzählungen unserer „Zeugen“ sehen werden. Eine ähnliche Zensur wurde den frühen Gegnern der Sklaverei und den Verfechterinnen der Frauenrechte auferlegt. Indem wir diese historischen Beispiele untersuchen, können wir ermutigt werden: Das Mediengespött kann nicht den letztendlichen Erfolg jener verhindern, die das Ziel verfolgen, ungeheuerliche politische Vorgehensweisen und Handlungen umzukehren. [6]


Abstand gewinnen und einen Schritt zurücktreten

Lassen Sie uns für einen Moment einen Schritt zurücktreten. Wer sich mit diesem Thema neu befasst, mag sich darüber wundern, ob Journalisten Material, dass der offiziellen Erzählung über den 11. September widerspricht, veröffentlichen sollten. Gibt es letztlich wirklich Beweise, die deutlich genug sind, das Abweichen von der autorisierten Fassung dieses katastrophalen Ereignisses zu rechtfertigen?


Meine Antwort ist ein bedingungsloses „Ja“. Zum einen stellten viele der Angehörigen der Opfer des 11. Septembers Fragen, die nie von der [Zelikow-] 9/11-Kommission beantwortet wurden, trotz ihres Versprechens an diese trauernden Familien. Zum anderen haben eine Fülle von Büchern, DVDs und Websites schon die widersprechenden Beweise aufgezeigt, die umfassend sind. Ein Buch, das geschickt die Parteilinie über den 11. September widerlegt ist Towers of Deception: The Media Cover-up of 9/11 [Türme der Täuschung: Die Vertuschung des 11. Septembers durch die Medien], das der kanadische Journalist und Medienkritiker Barrie Zwicker schrieb. Er widmete ein volles Kapitel, um 26 „beste Beweise“ über den 11. September aufzulisten, die er mit echten Artikeln von investigativen Journalisten vorbringt. Wäre es diesen Artikeln gestattet worden, in Zeitungen gedruckt und veröffentlicht zu werden, bemerkt Zwicker, wären die Zeitungen, in denen sie erschienen wären, wie warme Semmeln verkauft worden. [7] Ich werde die Leser auf einige praktische „Kurzform“-Untersuchungen in den Anmerkungen verweisen. [8]

Der wichtigste Grund, warum gute Menschen verstummen


Die Rolle der Medien, dies sei wiederholt, ist der Hauptgrund warum gute Menschen angesichts des 11. Septembers verstummen – oder ihnen Schlimmeres widerfährt. Die Bedeutung der Medien ist so in unsere Kultur eingebettet, dass ihr Einfluss nicht unterschätzt werden sollte. Wie in Teil 2 bemerkt wurde, sind es die „frühen Anwender“, die die Gesellschaft beeinflussen, die Wirklichkeit einer neuen Idee zu bedenken – oder nicht zu bedenken. In unserer Gesellschaft ist es weder der Schamane noch der Stammeshäuptling oder noch der weise Alte, deren Äußerungen, Meinungen und Ideen wir so hoch ansehen.

Stattdessen ist es in westlichen Gesellschaften so, dass wenn eine neue Idee auf seriöse Weise im Fernsehen oder in der Zeitung enthalten ist, dann, und nur dann, wird sie als „real“ angesehen. Nun, zumindest wird sie in netter Begleitung diskutierbar.


Aber zu der Zeit, als ich dies verfasse, 16 Jahre nach dem 11. September, ist die Idee, dass Teile innerhalb der US-Regierung solch eine große False-Flag-Operation [Operation unter falscher Flagge] wie den 11. September durchziehen könnten, immer noch nicht mit freundlichem Besuch diskutierbar. Für viele Amerikaner ist die Vorstellung allein schon schockierend und widerwärtig, oder zumindest verunsichernd. Es ist wie ein Leichentuch auf einer Party.


Lassen Sie uns annehmen, dass gleich nach dem 11. September nur einige der Mainstream-Medien begonnen hätten, Aspekte der offiziellen Erzählung über die Ereignisse jenes Tages zu untersuchen und zu hinterfragen. Es ist angemessen, anzunehmen, dass Leser und Hörer angenommen hätten, dass sie auch die Erlaubnis besäßen, die von der Regierung verfügte Erzählung zu hinterfragen – auch mit nettem Besuch. Die offizielle Erzählung hätte nicht einen so vereinheitlichten Konsens erfahren.

Aber dies geschah nicht. Stattdessen wurden die Medien zu loyalen Protokollanten der Regierungserzählung, wodurch die offizielle Fassung fest im öffentlichen Bewusstsein verankert worden ist. [9]


Mit anderen Worten, wenn die Medien von Beginn an die offiziellen Aussagen über den 11. September untersucht und hinterfragt hätten und sie daran festgehalten hätten, ehrlich zu sein, dann wären viele von uns nicht so völlig in der Falle dieser psychologischen Dynamiken gefangen, die in den früheren Teilen dieser Serie erläutert wurden.

Umfragen und Stromschienen


Um einen weitere Perspektive zu erhalten, lassen Sie uns für einen Moment zwei Institutionen untersuchen, auf die zu vertrauen Amerikaner geimpft sind: Die Medien und unsere politischen Führer. Diese haben wir gewählt, um unsere Beschützer zu sein. Beides sind Autoritäten. Und im Teil 3 dieser Serie haben wir erfahren, dass ganze zwei Drittel von uns Autoritäten glauben und gehorchen, selbst wenn deren Handlungen unsere heiligsten Werte verraten.


In den vergangenen Jahren sind jedoch die Vorteile dieses Vertrauens abgenutzt worden. Die Gallup-Umfrage hat die Empfindungen der Umfrageteilnehmer hinsichtlich der Medien seit 1972 beurteilt. Im Jahr 2016 haben die Umfragen herausgefunden, dass „das Vertrauen und der Glaube der Amerikaner in die Massenmedien, dass sie ,die Nachrichten vollumfänglich, sorgfältig und gerecht berichten‘, … auf den niedrigsten Stand in der Geschichte der Gallup-Umfragen gefallen war, mit 32%, die sagen, dass sie eine große oder ziemlich große Menge an Vertrauen in die Medien haben.“ [10]


Jener Tiefpunkt steht im Vergleich zu einem Hoch im Jahr 1976 von 72%, dies war im Fahrwasser der Berichterstattungen über den Vietnamkrieg und den Watergate-Skandal, als Amerikaner die aufrichtige Berichterstattung und die hohen professionellen Standards der Medien deutlich wertschätzten. [11]

Indem wir die Umfragen von 2016 analysieren, lernen wir, dass das Vertrauen in die Medien unter jungen Wählern und Republikanern abstürzte – wahrscheinlich angespornt durch die umstrittenen Präsidentschaftswahlen. Bei den gleichen Umfragen gab es nur einen marginalen Rückgang an Vertrauen in die Medien unter älteren Wählern und Demokraten. Diese Lücke sollte nicht überraschen, wenn man in Betracht zieht, dass die letzten 20 Jahre das Vertrauen von Demokraten in die vierte Macht ständig das der Republikaner übertroffen hat. [12]

Gallup sagt: „Vor 2004 gab gewöhnlich eine Mehrheit der Amerikaner an, zumindest einiges Vertrauen in die Massenmedien zu haben, doch seitdem empfindet weniger als die Hälfte der Amerikaner so. Jetzt sind es nur ein Drittel aus den USA, die überhaupt Vertrauen in die vierte Macht haben, eine erstaunliche Entwicklung für eine Institution, die dazu angelegt ist, die Öffentlichkeit zu informieren.“ [13]


Im Jahr 2016 ging es den Printmedien noch schlechter als den Medien ohnehin. Wie Gallup sagt: „Die 20% der Amerikaner, die den US-Zeitungen als Institution vertrauen, erreichen ein Langzeittief in diesem Jahr. Damit haben im zehnten Jahr nacheinander mehr Amerikaner wenig oder kein anstelle von hohem Vertrauen in diese Einrichtung.“ [14]

Gallup hat die Höhe des Vertrauens der Amerikaner in 14 Institutionen seit mehr als drei Jahrzehnten untersucht. Sie fanden, dass zwischen 2006 und 2016 das Vertrauen in Banken, organisierte Religion, Medien und den Kongress abrupter sank als in die anderen zehn Institutionen – und mehr als in den vorangehenden zwei Dekaden. Indem er das Vertrauen von nur 9% der Öffentlichkeit in 2016 bekam, „trägt der Kongress das entwürdigende Unterscheidungsmerkmal, als einzige Institution bei der Mehrheit wenig oder kein Vertrauen zu entzünden“, erklärte Gallup. Und zwar behauptete das Umfrageinstitut: „Selbst wenn Amerikaner ihr Vertrauen in die Wirtschaft wiedergewönnen, … bleiben sie unwillig, viel Vertrauen in (die meisten dieser 14) Einrichtungen im Zentrum der US-Gesellschaft zu legen.“ [15]

Vertrauen in den Bereich der Exekutive der Bundesregierung ist abhängig von den Umständen großen Schwankungen unterworfen. In Kriegszeiten erhält der Oberbefehlshaber allgemein hohe Werte. Im März 1991 zum Beispiel, kurz nachdem der Irak aus Kuweit im Golfkrieg vertrieben wurde, genoss George H. W. Bush den höchsten Vertrauenswert, den je ein Präsident erhalten hat – 72%. Ähnlich stiegen im sofortigen Nachklang vom 11. September 2001 George W. Bushs Werte auf 58%, bevor sie in seinem siebten Amtsjahr bis auf 25% absanken – dem Langzeittief für einen US-Präsidenten. [16]

Wöchentliche Umfragen zur „Arbeits-Zustimmung“ zeigen jedoch an, dass am Ende seiner Amtszeit Präsident Donald Trump ein neues Rekordtief bezüglich des Vertrauens der Amerikaner in die Exekutive aufstellen könnte. [17]


Welchen Institutionen vertrauen Amerikaner also am meisten? Nun, die Massenmedien und der Kongress rangieren beide am tiefsten, aber die wirkliche Antwort hängt von den Umständen ab, unter denen Amerikaner befragt werden. Z.B. wird eine ältere Person, die die Demokraten wählt, während ein Republikaner Präsident ist, wahrscheinlich den Medien in jenen Jahren mehr vertrauen. Ein Republikaner, der Donald Trump unterstützt hat andererseits eine sehr negative Meinung über die Medien, die ihn verachtet haben, jedoch einen hohen Grad an Vertrauen in den Präsidenten. [18]

Wie Bürger in anderen Ländern wollen US-Bürger annehmen, dass ihre Führungspersonen vertrauenswürdig sind. Letztlich sind sie angeblich da, um uns zu beschützen und uns zu repräsentieren. Dies könnte ein Grund sein, warum in Kriegszeiten eine Mehrheit der Amerikaner flächendeckend sich um den Oberbefehlshaber sammeln.

Trotz ihres dürftigen Vertrauens in die Medien scheinen Nachrichtenkonsumenten von der monolithischen Entscheidung dieser Einrichtung beeinflusst zu werden, ob sie etwas sendet oder nicht. Haben Sie jemals gemerkt, dass, nur wenn eine erkennbare Nachrichtenquelle eine Begebenheit veröffentlicht, Sie sich so fühlen, als wenn Ihnen die Erlaubnis gegeben worden wäre, das Thema gefahrlos zu diskutieren? Wenn andererseits eine Geschichte durch die Mainstream-Medien unterdrückt wird, zögern sie, diese zu diskutieren, aus Angst, gemieden zu werden? Und wenn diese Geschichte auch von den alternativen Medien unterdrückt wird, sind Sie noch einmal abgeneigter, diese zu teilen – außer mit gleichgesinnten Kollegen?


Aus erster Hand sehe ich den Nachweis für dieses Phänomen, wenn ich an Straßenaktionen in Colorado teilnehme. Wenn bei Besuchern an unserem Stand auf dem Volksfest das Thema auf den 11. September kommt, dann ist es z. B. keine Überraschung, wenn man sie ausrufen hört: „Oh, ja, ich sah etwas darüber im Fernsehen!“ Sie beziehen sich dabei auf eines der verschiedenen Programme, die in den vergangenen Jahren auf dem Colorado Public Television’s Channel 12 (CPT12) ausgestrahlt wurden – vielleicht 9/11: Blueprint for Truth or 9/11: Explosive Evidence — Experts Speak Out.

Was ich damit sagen will: Das Thema ist diskutierbar geworden dank der mutigen Entscheidung der Sender, das hoch aufgeladene „Stromschienen“-Thema des 11. September anzurühren.

Der Begriff „Stromschiene“ [third rail] dient als Metapher und bezieht sich auf die unter Starkstrom stehende dritte Schiene in einigen elektrischen Bahnsystemen. Das Betreten dieser Schiene führt gewöhnlich zum Tod durch Stromschlag. [19] Deshalb sind politische Stromschienen-Themen solche, die als „aufgeladen“ oder „unantastbar“ bezeichnet werden, sie zeigen an, dass jeder öffentliche Amts- oder Medienkanal, der es wagt, diese Themen ernsthaft anzuschneiden, leiden wird. Dies ist eine Lektion, die auch die mutige ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney (Foto links, Demokraten, Georgia) auf harte Weise lernte, als sie die offizielle Erzählweise über den 11. September im Kongress hinterfragte. Ihre Offenheit für dieses sensible Thema war politischer Selbstmord. [20]


Theoretisch könnte eine engagierte Gruppe von Politiker/inne/n trotzdem diesem „Stromschlag“ entkommen, wenn sie zusammenarbeiteten, insbesondere wenn sie nur eine wenigstens minimale seriöse Berichterstattung von der Presse erhielten.





















Um zu unserer Diskussion der Gallup Umfrageergebnisse zurückzukehren und diese abzuschließen: Das Vertrauen in die Medien nimmt ständig ab. Noch schätzen ein Drittel der Amerikaner die Mainstream-Medien, trotz der schmerzhaften offensichtlichen Verschlechterung der journalistischen Standards in den vergangenen Jahrzehnten. Sie hängen der traditionellen Vorstellung an, die Medien würden ihre immer wachsamen Augen ausrichten auf alle Bereiche und Ebenen der Regierung, um unsere Führung bei der Stange zu halten – und ihre immer skeptischen Fragen stellen. Solche heiligen Mythen und überkommene Vorstellungen haben eine enorme Schwerfälligkeit, wie wir bei dem weltmännischen Mann auf der Hauseinweihungsparty gesehen haben. Sie sterben einen langwierigen Tod, wie wir in Teil 8 über die Hirnforschung feststellten. Zumindest sterben sie letztendlich tatsächlich, wie die Gallup-Umfragen bestätigen – manchmal, wenn Menschen ihre Meinungen ändern, um sie neuen Tatsachen anzupassen, und sonst allerdings durch den Tod der Mitglieder der jetzigen älteren Generation. Jüngere Menschen sind nicht so verkalkt in ihrer Weltsicht, so kann ein Wechsel oft geschehen, wenn sie ihren Platz als Erwachsene in der Gesellschaft einnehmen – eine Tatsache, die auch durch diese Umfragen wiedergegeben wird.


Das Vorangehende zeigt, dass wenn die Medien Regierungslügen aufzeigten und auf der Seite der Wahrheit stünden, wenn sie somit die Bewunderung bekämen, die sie Mitte der 1970er Jahre verdienten, dann würde die Öffentlichkeit einmal mehr den Untersuchungen trauen, die von angesehenen Journalisten und renommierten Herausgebern durchgeführt würden. Die Öffentlichkeit würde selbst den Nachrichten trauen, die tatsächlich präsidentielle Verlautbarungen anfechten – wenn es investigative Reporter gäbe, die kühn genug wären, sie zu schreiben.


Einige von uns erinnern sich an die Tage, als Journalisten von ihren Chefs gestattet wurde, wie Detektive zu arbeiten und die Wahrheit zu suchen, zu finden und zu teilen, gleich wie unangenehm dies war. Sie trugen den Mantel dieser schrecklichen und wunderbaren Verantwortung mit Stolz. Was ist mit jenen geschätzten Mitgliedern der Vierten Macht geschehen?


Krieger für die Wahrheit


Sie befinden sich noch unter uns, obwohl sie schweigen müssen, um ihre Arbeitsplätze zu behalten. Trotz des ersten Anscheinsbeweises [Prima-facie-Beweis], dass heutige Medien die Wahrheit zensieren, gibt es tatsächlich Reporter, die mit den Hufen scharren, die Berge an Beweisen zu veröffentlichen, die deutlich der offiziellen Darstellung des 11. September widersprechen. Sie brennen darauf, Insider und Whistleblower zu interviewen, dem Weg der Beweise nachzugehen, die Punkte zu verbinden und den Hintergrund darzulegen. [21]

Die Wahrheit über den 11. September – und die Chance, sie einem Publikum mitzuteilen, dass nach Ehrlichkeit hungert – wäre die Blockbuster-Story des 21. Jahrhunderts. Sie würde bei weitem vom Inhalt, Umfang und Bedeutung den öffentlich wahrgenommenen ikonenhaften Journalismus des 20. Jahrhunderts – Bob Woodwards und Carl Bernsteins Bericht über den Watergate-Einbruch – übertreffen.


Was bedeutet das? „Öffentlich wahrgenommener“ ikonenhafter Journalismus? Bedeutet dies, dass er nicht tatsächlich ikonenhaft war? Ja, ich bedauere es. Über viele Jahre wurde ich so getäuscht wie der normale Bürger über diesen sogenannten Inbegriff des investigativen Journalismus. Dann las ich über ein Dokument der Central Intelligence Agency (CIA), das durch eine Klage aufgrund des Freedom of Information Act (FOIA) [Gesetz zur Freiheit auf Information], eingereicht durch Judicial Watch im Juli 2016, veröffentlicht wurde. [22]



Weit bevor die FOIA-Anfrage genehmigt wurde, haben verschiedene Journalisten mühsam geforscht und Bücher über die Tiefenpolitik von Watergate geschrieben. Russ Baker ist einer dieser Skandalreporter. Sein fesselndes Buch Family of Secrets: The Bush Dynasty, America’s Invisible Government, and the Hidden History of the Last Fifty Years [Familiengeheimnisse: Die Bush-Dynastie, Amerikas unsichtbare Regierung und die verborgene Geschichte der letzten fünfzig Jahre] [23], zeichnet die verschachtelte Intrige nach, die ihren Weg durch die Hallen der Macht während der Nixon-Jahre geschlängelt ist. Nach Bakers Analyse der Verschwörung war der Watergate-Skandal eine ausgearbeitete geheime Affäre, die von der CIA geplant war und in der Nixon das Angriffsziel der Handlung statt der Planer des Einbruchs war. Es scheint, dass es das Ziel der CIA war, Präsident Nixon aus dem Weißen Haus zu jagen. Mit anderen Worten war Watergate ein weicher Staatsstreich [soft coup], und einer der nicht erfolgreich sein konnte, ohne dass die CIA ihre Tentakeln tief in der Washington Post hatte, dem Arbeitgeber von Woodward und Bernstein. Um Woodward von der Spur der CIA fern zu halten, gaben ihm Agenten nur die Informationen, von denen sie wollten, dass er sie wusste.

Was war der Grund für einen weichen Staatsstreich? Wie Baker es darstellt, spielte Nixon ein falsches Spiel mit der Erlaubnis zur Ölförderung, einer Steuererleichterung für Investoren in erschöpfbaren Bodenschätzen [24], das US-Steuerzahler Milliarden Dollar kostete. Indem er so handelte, wurde er von denen als abtrünnig angesehen, die ihn an die Macht brachten – der Bush-Familie und andere Ölmagnat-Eliten.


Hier haben wir zwei perfekte Beispiele von Handlungen des Tiefen Staates:

1. Die CIA bettet sich illegal in Medienorganisationen ein.

2. Die CIA mischt sich illegal und mit täuschenden Mitteln in die US-Innenpolitik ein.

Beide Beispiele weisen auf einen korrupten Geheimdienst, der für wohlhabende Individuen zugänglich ist, die hinter den Vorhängen der Politik in Washington operieren – d. h. außerhalb des normalen demokratischen Prozesses -, um die öffentliche Politik zu ihrem eigenen Vorteil zu beeinflussen. [25] (Weitere Informationen zum Tiefen Staat, siehe Teil 13).


Später sollten wir erfahren, dass Watergate nicht eine vereinzelte Täuschung von der CIA war, die die Presse einbezog – sondern dass tatsächlich die CIA seit langem geheim in die Medien eingebettet ist, zum Zweck, dass sie die Interessen von machtvollen Einzelnen hinter den Kulissen vertritt.


Idealistische investigative Journalisten steigen in ihren Beruf ein, weil sie zu diesem heldenhaften Beruf gezogen werden, dass sie Verbrechen erforschen und aufdecken. Ihre Motivation scheint ein Wunsch zu sein, die Welt in einen besseren Ort zum Leben zu verwandeln. Ich habe Ehrfurcht vor diesen Kämpfern für die Wahrheit.




Warum haben nicht eine Handvoll unserer journalistischen Wächter – besonders jene, die noch für die Pressekanäle des Establishments arbeiten – über die Story des 21. Jahrhunderts berichtet? Eine Geschichte, die wahrscheinlich den unerbittlichen Gang der Vereinigten Staaten hin zu einer geschlossenen Gesellschaft umkehren würde. [26]




Eine Geschichte, die den falsch gerichteten, immer Krieg führenden Kurs aufhalten könnte, auf dem unser Land gefährlich auf seiner imperialistischen Jagd nach den Ressourcen des Planeten dahinrast. Eine Geschichte, die den Mord und die Zerstörung von Millionen Leben von Männern, Frauen und Kindern beenden könnte, die zufällig in ölreichen Nationen leben.

Um eine Antwort zu erhalten, brauchen wir nicht weiter als auf das „Great Game for Oil“ [das Große Spiel um Öl] zu schauen, das die Investigativreporterin Charlotte Dennett „den fehlenden Kontext“ nennt, der so wesentlich ist, um eine umfassende Diskussion über den 11. September zu führen. [27]

Sie beobachtet, dass die Mainstream-Medien – und ebenso die alternativen Medien - in ihrer Berichterstattung über die scheinbar endlosen Kriege im Nahen Osten, die durch den 11. September entzündet wurden, es vermeiden, das Öl als Hauptgrund für die Kämpfe zu benennen.


Warum besteht diese Abneigung? Weil das Militär jeden Landes von Öl abhängt, um Truppen und Waffen zu transportieren, wird es als nationale Sicherheitsfrage angesehen. Hier ist sehr vereinfacht der Hintergrund: Im Jahr 1911 beschloss Winston Churchill (Bild links) in seiner Rolle als Marineminister, dass wenn das Britische Imperium seine Position als vorherrschende Weltmacht behalten soll, müsste seine Marine modernisiert werden, indem es die Energiequelle von Kohle (worüber Großbritannien eine Fülle an Vorräten verfügte) zum billigeren und effizienteren Öl (von dem Großbritannien keines hatte) umrüstet.

Mit einem Zitat aus Shakespeares Hamlet erklärte Churchill, dass wenn das Imperium „die Waffen gegen ein Meer an Mühen erheben“ müsste, Öl benötigt würde, um die wirtschaftliche Macht und die militärische Überlegenheit zu erhalten. Deshalb war, als der Erste Weltkrieg 1914 begann, das „Great Game for Oil“ [große Spiel ums Öl] losgegangen und am Laufen, wobei jede Weltmacht den Globus absuchte, um diese geschätzte Ressource aufzufinden – und dann Zugang und Kontrolle über sie zu bekommen. Wenn aber ein Journalist dieses Rennen um das Öl erklärte und es mit Kriegen verbände, würde solch eine ehrliche Berichterstattung als eine Bedrohung für die nationale Sicherheit erachtet werden und dadurch ihm seinen Job kosten. [28]


Unten werden wir der erbärmlichen Diskrepanz zwischen Enthüllungsjournalisten und den Firmen, für die sie arbeiten – oder für die sie einmal arbeiteten – nachforschen. Wir werden auch entdecken, wie wesentlich Untersuchungen für eine offene und demokratische Gesellschaft sind, die flächendeckend und gründlich von Redaktoren, den Inhabern der Medienunternehmen und von Geheimdiensten zensiert werden. Und wir werden sehen, dass diese Zensur nicht einzigartig für das Thema des 11. September ist – bei weitem nicht.


In dem preisgekrönten Sammelband der ehemaligen CBS-Reporterin und freiberuflichen Journalistin Kristina Berjesson „Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myths of a Free Press“ [In der Kreissäge: Führende Journalisten entlarven den Mythos einer freien Presse] [29], erzählen hoch gefeierte Journalisten ihre Geschichte – wie ihre gut recherchierten, sorgfältig dokumentierten Enthüllungsberichte über schwere Verbrechen durch Regierungsbeamte gehindert wurden, es in den Druck oder in die Ausstrahlung der Nachrichten zu schaffen. Sie erklären wie, selbst wenn es ihre Geschichten wirklich in die Nachrichten schafften, Redakteure sie in verwässerte, impotente Versionen umgeformt hatten, die für die Autoren nicht wiederzuerkennen waren.

Anhand von vier Fallbeispielen – drei aus Borjessons bemerkenswerter Sammlung und eine von einem 9/11-Whistleblower – werde ich das Ausmaß aufzeigen, in dem die Machthaber und die Besitzer von Medieneinrichtungen gehen, um die Geschichten zu zensieren, die nach jedem vernünftigen Standard einer wahren Berichterstattung hätten berichtet werden sollen.


Michael Levine


Nehmen wir als Beispiel Michael Levines Geschichte, „Mainstream Media: The Drug War’s Shills“ [Mainstream-Medien: Die Schönschreiber des Drogenkriegs]. [30]

Ein „shill“ ist nach dem Merriam-Webster-Wörterbuch eine Person, die dafür bezahlt wird, jemanden oder etwas in einem guten Licht darzustellen. Levine beschreibt einen Lockvogel als einen Betrüger, der Trottel (was die meisten von uns sind) zu einem falschen Spiel ködert, um jene, die das Spiel anschauen, davon zu überzeugen, dass es fair und anständig gespielt wird. Auf diese Weise beschönigen die Mainstream-Medien die offizielle Linie des „Kriegs gegen die Drogen“ – ein Krieg, der zuerst 1971 von Präsident Nixon erklärt wurde – und schweigen bisher eisern zum Drogenhandel der CIA.

Levine hatte 25 Jahre Erfahrung in der amerikanischen Drogenbehörde DEA [Drug Enforcement Administration] und ist nun Whistleblower und Journalist. Er berichtet, was sich wie ein Kriminalroman liest, über seine persönlichen Erfahrungen mit den Mainstream-Medien, die merkwürdigerweise über den Drogenbetrieb der CIA schwiegen.

Zusammengesetzt aus verdeckten DEA-Mitarbeitern [der Drogenbehörde], die aufrichtig versuchten zu verhindern, dass illegale Drogen auf Amerikas Straßen kamen, war Levines Einheit damit beauftragt, jedweden Heroin- und Kokainschmuggel durch den Hafen von New York zu untersuchen. Dies bedeutete jede größere Schmuggeloperation, die der Drogenbehörde bekannt wurde, zu prüfen.

Es wurde darum unvermeidbar, dass sie Zeugen wurden, wie die CIA größere Drogenhändler auf der ganzen Welt beschützte.

Diese Händler, schreibt Levine, umfassten „die Mudschaheddin in Afghanistan, das Kokain-Kartell Boliviens, die obersten Ebenen der mexikanischen Regierung, oberste Geldwäscher aus Panama, die Contras in Nicaragua, rechte kolumbianische Drogenhändler und Politiker, und andere.“ [31]


In jedem Fall, gerade wenn sie wie ein Stachel erfolgreich zustechen wollten, stoppte die CIA Levine und seine Beamten der Drogenbehörde! Bei jenen Fällen, bei denen es der CIA nicht gelang, die Verhaftung zu stoppen und die Fälle eine Untersuchung rechtfertigten, arbeiteten die Medien mit dem falschen Spiel zusammen und präsentierten die CIA in einem günstigen Licht. Levine erklärt:

„Es war auch für uns klar, dass der Schutz der CIA für internationale Drogenhändler bedeutend von der aktiven Zusammenarbeit der Mainstream-Medien als Schönredner abhing. Die Pflichten der Medienanpreiser waren zweifach: Zum einen sollten sie über den Zustrom an Drogen schweigen, dem es erlaubt war, ungehindert in die USA zu strömen; zweitens lenkten sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ab, indem sie diese glauben ließen, dass der Drogenkrieg gesetzesmäßig war, indem sie fälschlicherweise die wenigen Tröpfchen präsentierten, die uns gestattet waren zu verbieten, als ob sie große „Siege“ wären, während tatsächlich wir nicht mehr taten, als die unnützen Konkurrenten der CIA-Agenten beiseite zu schaffen.“ (Betonung hinzugefügt) [32]


Was Levine nach und nach erkannte, war, dass die Mainstream-Medien und die CIA nicht völlig verschiedene Organisationen waren.

Er erfuhr auch, dass die CIA den Drogenhandel als Haupteinnahmequelle für verdeckte Operationen eingerichtet hatte, um nicht dem US-Kongress für jede ihrer Taten und Ausgaben Rechenschaft abgeben zu müssen. Dies ist Realpolitik, die zugrundeliegende Realität, sagt uns Levine. Das falsche Spiel, das die Medien propagieren, dass der „Krieg gegen Drogen“ eine Realität sei und dass dieser Erfolg habe, ist die Illusion. [33]


Ganz ähnlich sind sich jene von uns, die an den offiziellen Erzählungen zum 11. September zweifeln, zutiefst bewusst, dass die Mainstream-Medien und viele der alternativen Medienkanäle die Regierungsversion der Ereignisse um den 11. September schönreden. Wenn wir glaubhaft diese offizielle Version in Frage stellen, treffen wir auf Schweigen oder Spott. Man kann durchaus sagen, dass, außer bei ein paar wenigen unabhängigen Nachrichtenquellen, der „Krieg gegen den Terror“, der entworfen wurde, um aus der Asche des 11. September zu steigen, von Pressekanälen einhellig als eine notwendige Antwort auf einen realen Angriff von gefährlichen Feinden von außerhalb präsentiert wird.

Beachtenswert ist, dass vor Gericht, ein Anwerber von Trickbetrügern als Mitverschwörer angesehen wird. [34]


Michael Levine muss sicherlich einer jener Wahrheitskämpfer sein, die gerne das Verbrechen des 21. Jahrhunderts enthüllen würden. Warum sage ich das? Hören wir auf Levines abschließende Worte in seiner hervorragenden Enthüllung:

„Wenn du zum Beginn des Kapitels zurückgehst und ,World Trade Center‘ anstelle von ,Drogenkrieg‘ einsetzt, vielleicht wird du dann zu der Erkenntnis kommen, wie höchst gefährlich ein falsches Spiel ist, das mit uns gerade jetzt gespielt wird.“ [35]


Je länger „wir das Volk“ an diesen Trickbetrug und seine Anpreisung glauben, desto ermutigter werden die Betrüger und Anpreiser. Zweifler der offiziellen Linie vom 11. September ahnen, dass wir an einem Scheideweg angelangt sind. Wir haben noch die Wahl, zu unseren Wurzeln zurückzukehren – eine rechtsstaatliche Republik, oder ich nenne es eine „rechtsstaatliche demokratische Republik“ [36] – statt die imperialistische ziemlich geschlossene Gesellschaft zu bleiben, zu der unser Land geworden ist. Wenn wir jetzt nicht handeln, an diesem Scheideweg des 11. September, werden die Betrüger und Betrügerinnen an der Macht den Einsatz von Gewalt, Herrschaft und Täuschung in der nahen Zukunft erhöhen – bis zu einem Punkt, an dem es keine Umkehr gibt?


Kristina Borjesson


Am 17. Juli 1996, zwölf Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport, explodierte TWA Flug 800 über dem Atlantik, so dass alle 230 Menschen an Bord starben.

Investigativjournalistin und Nachrichtenleiterin Kristina Borjesson wurde vom Geschäftsführer vom Fernsehsender CBS beauftragt, die Geschichte zu untersuchen.


Nach Monaten der Erforschung und Analyse durch das FBI, die CIA und die US-Flugsicherheitsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) endete die offizielle Untersuchung mit dem NTSB-Schlussbericht, der festlegte, dass der „wahrscheinliche“ Grund des Unglücks eine Explosion im mittleren Tragflächentank war, entzündet durch eine fehlerhafte Verkabelung.


Eines der Probleme mit diesem Bericht ist, dass viele der Augenzeugen berichten, sie hätten einen Lichtstrahl gesehen, der nach oben schoss und explodierte, als er mit dem Flugzeug sich kreuzte. „Zum Beispiel sagten 94 Prozent der Zeugen, die den Strich früh genug sahen, um seinen Ausgangspunkt zu bemerken, dass er von der Oberfläche des Ozeans aufstieg“, schreibt Borjesson. „Von den 134 Aussagen, die Zeuginnen und Zeugen mit Bezug auf die aufsteigende Flugbahn des Strahls zur Verfügung stellten, sind 116 Aussagen nicht mit der offiziellen Erklärung (im Video der CIA) für den Streifen vereinbar.“ [37]


Die CIA wurde in diesen Fall verwickelt, weil die Augenzeugenberichte nahelegten, dass TWA Flug 800 von einer Rakete von Terroristen abgeschossen worden sein könnte. [38] Interessant ist jedoch, dass der gleiche Geheimdienst ein Team zusammenstellte, das eine offensichtlich falsche gegenstandslose Animation erstellte und entwarf, um die Augenzeugenberichte zu widerlegen. Wie das? Der Erzähler in dem Video sagt den Augenzeugen, dass der Strich vom Boden in die Luft, den sie sahen, nur eine optische Illusion wäre – und was sie tatsächlich sahen, war „Flugzeugbenzin, dass aus der angeschlagenen Maschine herunterströmte, nachdem die Explosion erfolgt war.“ [39]

Es ist überflüssig zu sagen, dass das CIA-Video nicht mit den Aussagen der Augenzeugen zusammenpasste.

Doch weil die Medien, einschließlich die New York Times, widerspruchslos die CIA als eine glaubwürdige amtliche Quelle akzeptieren, plappern sie ihre fingierte Analyse und Bewertung ohne selbst sogar mit den Zeugen zu sprechen. [40]

Ist es möglich, dass das ausführliche künstliche Video in Wirklichkeit für die Medien bestimmt war? Das heißt, beabsichtigte die CIA, dass die Medien ihre ausgebrütete Theorie abnahmen und dann eine Geschichte ablieferten, die die Öffentlichkeit davon überzeugen sollte, dass sie wahr wäre? Ich vermute das sehr stark.

Aber dieser Widerspruch der Augenzeugen war nur einer von vielen Problemen mit der offiziellen Erzählung, wie Borjesson entdeckte.

In ihrem Sammelband Into the Buzzsaw beschreibt Kristina Borjessons gleichnamiger Artikel [41] ihre strafende Tortur, als sie versuchte, über die Beweise zu berichten, die den offiziellen Behauptungen über den Absturz von Flug 800 entgegenstanden.

Sie beginnt ihre Erzählung:

„Ich hatte keine Vorstellung davon, dass mein Leben völlig auf den Kopf gestellt und umgekrempelt werden würde – dass ich durch das gehen musste, was ich nun ,die Kreissäge‘ nenne. Die Kreissäge ist etwas, was durch dich durchgeht, wenn du versuchst, etwas zu untersuchen oder herauszustellen, was große Einrichtungen dieses Landes – seien sie Unternehmen oder Regierung – unter Verschluss halten wollen. Das System schlägt mit amtlichen Lügen, Desinformation und Mauern zurück.“ [42]


Jene von uns, die unschuldig in die Kreissäge der Wahrheit über den 11. September gelaufen sind, können leicht sich auf ihre schaurigen Schilderungen beziehen, die so weitergehen:

„Du fühlst dich, als ob du überall verfolgt wirst, wohin du gehst. Als ob du in ein [Fantasy-Abenteuer-] Spiel von Dungeons and Dragons hineingeraten wärst. Es wird immer schwerer Wahrheit und Realität von Falschheit und Fiktion zu unterscheiden. Das Gefühl von Furcht und Paranoia ist manchmal überwältigend. Lauf in die Kreissäge und du wirst gleich zu dieser Ebene der Realität vordringen. Du wirst ein tiefes Gefühl von Verlorenheit und Betrug verspüren. Ein schockierender Paradigmenwechsel. Jemand, der das nicht erfahren hat, wird dich verrückt nennen. Jene, die nicht die Wahrheit kennen, oder die sie vertuschen, werden dich einen Verschwörungsspinner nennen.“ [43]


Borjessons fesselndes Buch zeigt auf, was ihr passierte, als sie dem Pfad der Beweise folgte, der deutlich nahelegte, dass TWA Flug 800 durch eine Rakete zerstört wurde. Der Umfang, in dem Beamte diesen verbotenen Pfad verschwiegen, und das Ausmaß, in dem die Medien papageienhaft treu die offizielle Version nachplapperten, wird jene Leser/innen, die die Unmöglichkeiten der offiziellen Erzählungen zum 11. September gesehen haben, an ihre eigenen frustrierenden und vergeblichen Bemühungen erinnern, Politiker und Journalisten für die Beweise und die Fakten zu interessieren, die deutlich der Erklärung der Regierung widersprechen, was vor, während und nach dem 11. September 2001 passierte – jenem schicksalhaften Tag, der die Welt veränderte.


Als erfahrene investigative Journalistin wusste Kristina Borjesson, dass sie bei sensiblen Ereignissen wie dem Absturz von TWA 800 besonders misstrauisch gegenüber den amtlichen Regierungsquellen sein müsste. Sie wusste, sie könnte der Wahrheit langsam näherkommen könnte, indem sie die Menschen befragte, denen es nicht erlaubt war, mit der Presse zu sprechen – jene, z. B., die an der Absturzstelle arbeiteten und die Trümmer bargen. „Eine meiner Regeln für einen investigativen Bericht ist: Je sensibler die Untersuchung desto mehr vermeidest du ,amtliche‘ Quellen, und desto unnachgiebiger versuchst du Zeugen aus erster Hand zu bekommen.“ [44]


Die Fülle an Parallelen zwischen den Beweisen, die die offizielle Erzählung der TWA-Explosion untergruben, und den Beweisen, die die offizielle Version der Angriffe des 11. September fünf Jahre später untergruben, ist frappierend. Ein paar Beispiele genügen, um dies zu verdeutlichen:


1. Flug 800: Metall von dem Flugzeug wurde umkristallisiert, was auf das Vorhandensein höherer Temperaturen deutet, als Flugbenzin erzeugt haben könnte.

9/11: Riesige Stahlträger der Zwillingstürme des World Trade Centers (WTC) wurden geknickt, ohne zu zerbrechen; geschmolzenes Metall wurde beobachtet, wie es aus dem Südturm floss und auch zwischen den Trümmerhaufen floss; und eine einem Meteoriten ähnliche Verschmelzung von Beton und anderen Trümmern weisen auf höhere Temperaturen als die, die Flugbenzin verursacht haben könnte.

2. Flug 800: Spuren von PETN und RDX (für Raketen verwendeter Sprengstoff) wurde in den Trümmern gefunden.

9/11: Rot-graue Chips wurden im Staub des WTC gefunden, die von unabhängigen Forschern als Nanothermit identifiziert wurden, aber von Regierungsbeamten als Rostschutzfarbe wegerklärt wurden. [45] Ebenso wurden eisenreiche Eisenkügelchen, die ein Beiprodukt einer thermitischen Reaktion bilden, im WTC-Staub gefunden.

3. Flug 800: Die Flugsicherheitsbehörde NTSB beauftragte die NASA, die roten Rückstände zu testen, die auf oben auf der Oberfläche der Treibstofftanks gefunden wurden, aber der NASA wurde es untersagt, eben diese Tests durchzuführen, die geklärt hätten, ob das rote Material Sprengstoff enthielt.

9/11: Das National Institute of Standards and Technology (NIST) weigerte sich, Tests auf Sprengstoff im WTC-Staub durchzuführen [und behauptete, es hätte keinen Sprengstoff gefunden – weil es auch nicht danach gesucht hatte – A. d. Ü.].

4. Flug 800: Das FBI bezog sich auf einen Bericht, der eine erwiesenermaßen falsche Geschichte enthielt, dass Wochen, bevor Flug 800 am Himmel explodierte, Rückstände von Sprengstoff im Flugzeug zurückgelassen wurden, nachdem Sprengstoffhunde eine Übung durchgeführt hatten, womit das FBI den Beweis von Sprengstoffrückständen, die sowohl in als auch außerhalb des Flugzeugs gefunden worden waren, wegerklären konnte.

9/11: NIST hat keine Erklärung für die rot-grauen Chips oder die eisenreichen Kügelchen im WTC-Staub gefunden – und erkennt offensichtlich ihr Vorhandensein nicht an. [46]

5. Flug 800: Versuche wurden unternommen, unabhängige Forscher für ihre Bemühungen, die Wahrheit aufzudecken, zu beschämen. Sie wurden beschuldigt, die Familien der Opfer davon abzuhalten, inneren Frieden zu finden und mit der Geschichte abzuschließen.

9/11: Dasselbe.

6. Flug 800: Die Daten, die die Untersuchung der Zerstörung des Flugzeugs betrafen, wurden durch Beamte verfälscht.

9/11: Analysen zeigen, dass der NIST-Bericht über die Zerstörung von WTC7 betrügerisch ist und zu dem Verdacht führt, dass seine Auslassungen und Verfälschungen eher einem politischen Zweck dienten als einem wissenschaftlichen. [47]

7. Flug 800: Physische Beweise von den Wrackteilen wurden von Beamten beschlagnahmt.

9/11: Die physischen Beweise sowohl beim WTC als auch beim Pentagon wurden illegal von Beamten beseitigt.

8. Flug 800: Unabhängige Untersucher und selbst NTSBs eigene Unglücksermittler, die sagten, dass die physikalischen Nachweise nicht die Behauptungen der Regierung unterstützten, wollten Zugang zu den physikalischen Beweisen und Informationen, und CIA, FBI und andere Regierungsbehörden verweigerten die Herausgabe.

9/11: Bis zum heutigen Tag weigert sich NIST, die Eingabedaten für seine Computermodelle des WTC7-Einsturzes herauszugeben. NIST erklärte, nicht etwa scherzhaft, dass die Herausgabe der Daten die öffentliche Sicherheit gefährden könnte. [48]

9. Flug 800: Unabhängige Journalisten – wie auch Filmregisseur Oliver Stone, die versuchten, eine Folge der TV-Serie Declassified [Freigegeben] über die TWA-Tragödie zu drehen – wurden als „Verschwörungstheoretiker“, „Verschwörer“ oder „Arsch-Schnüffler“ [bottom-feeder] von amtlichen Regierungsquellen und anderen Journalisten verunglimpft.

9/11: Aktivisten und Forscher für die Wahrheit über den 11. September werden gemeinhin mit „Verschwörungstheoretiker“ und weiteren abwertenden Begriffen bezichtigt.

10. Flug 800: Erste Nachrichtenberichte über den Absturz des Flugzeugs erwähnten beobachtete Beweise, die auf eine Bombe oder eine Rakete verwiesen, aber spätere Berichte passten sich der Regierungslinie an, es wurden keine Fragen gestellt.

9/11: Erste Nachrichtenberichterstattung über den Einsturz der drei WTC-Gebäude und über Flug 93 berichteten beobachtete Beweise, wie:

- Nachfolgende Explosionen,

- Die Zerstörung der drei WTC-Gebäude schien eine kontrollierte Sprengung zu sein, und

- Das Fehlen jedes Beweises eines Flugzeugs an der angeblichen Absturzstelle auf dem Feld in Shanksville, Pennsylvania.

11. Flug 800: Mainstream-Medien veröffentlichten persönlich verletzende Angriffe auf Reporter, die es wagten, die offizielle Erzählung zu hinterfragen.

9/11: Als Colorado Public Television’s Channel 12 (CPT12) Dokumentationen über den 11. September ausstrahlte, die Beweise zeigten, die die Lügen des Amtsapparats aufdeckten, druckte die Denver Post zwei Kampfbeiträge, die den Sender mit Dreck bewarfen. [49]

Seitdem gibt es einen ungeschriebenen Code zwischen Medienkanälen, sich nicht gegenseitig zu kritisieren. Solche Angriffe wie jener auf CPT12 sind selten, außer wenn ein Medienkonkurrent entschlossen ist, die abweichende Stimme eines anderen zum Schweigen zu bringen – oder wenn machtvolle Organisationen wie die CIA Teil der Untersuchung sind, wie in Michael Levines Geschichte. Hinzu kommt, dass Journalisten, die aus der Echokammer [echo chamber] einer offiziellen Erzählung ausbrechen, tendenziell eher von ihren Kollegen bei geselligen oder geschäftlichen Anlässen ausgeschlossen werden.


Warum wurde Kristina Borjessons investigative Arbeit nicht auf CBS gesendet – und übrigens auch von irgendeinem anderen Mainstream-Sender nicht? Ihr eigener Arbeitgeber sowie andere Medienriesen verschlossen die Augen vor den dokumentierten Tatsachen und physikalischen Beweisen, die sie zutage brachte, und stärkten stattdessen getreulich die Aussagen, die vom FBI und NTSB stammten. Nach einem heroischen Kampf begriff Borjesson schließlich, dass „CBS auf keinen Fall eine Geschichte senden würde, die das Pentagon reizen würde. Ich Dummkopf.“ [50]


So, meine lieben „Dummkopf“-Aktivisten für die Wahrheit über den 11. September. Warum biete ich so lange Zusammenfassungen über die Geschichten von Michael Levine und Kristina Borjesson an? Einer der Gründe ist es zu zeigen, dass es wirklich idealistische Journalisten mit Redlichkeit gibt. Damit die Menschheit aus ihrem Engagement für Transparenz Nutzen ziehen mögen, haben diese beiden dem deutlichen Aufruf entsprochen,  hohe Verbrechen, auch bekannt als Staatsverbrechen gegen die Demokratie, zu enthüllen. [51]

 

Dieser Einsatz für Wahrheit kann als eine Manifestation der „Heldenreise“ [52] gesehen werden, wie sie vom vergleichenden Mythologen Joseph Campbell bekannt gemacht wurde. Wenn Einzelpersonen den Ruf zur Heldenreise annehmen, unabhängig von ihrer Art, betreten sie einen mühsamen Pfad des persönlichen Wachstums, der sie in unvoraussagbarer Weise und doch positiv verändert. So schwierig diese Reisen sein können, führen sie uns in Richtung einer verstärkten Integrität und zu einem sinnvollen Leben, in dem sich die eigene Bestimmung erfüllt. Wer es ablehnt, den Umhang des Helden anzunehmen, neigt dazu, in die andere Richtung geführt zu werden – dahin, zu einem Schurken oder sonst ein Opfer zu werden, das der Rettung bedarf, oder halt eine gelangweilte Person, die ein Leben ohne Begeisterung und Bedeutung lebt.


Mein anderer Grund für die Zusammenfassung dieser Geschichten liegt darin, dass ich 9/11-Skeptikergefährten anregen möchte, durchzuhalten. Wir sind wirklich in sehr guter Gesellschaft – in der Begleitung dieser engagierten Detektive, die das Handtuch nicht hinschmissen, trotz erbarmungsloser und entmutigender Hindernisse. Wenn höhere Tiere ihre Geschichten ablehnten, dann schrieben sie Bücher und Artikel, hielten Vorträge und gaben Interviews, und/oder machten Dokumentarberichte. Mit anderen Worten wurden sie selbst die Medien, so dass sie ihre hart erkämpften und immens wertvollen Informationen mit der Öffentlichkeit teilen konnten.

Erschöpft vom Zerreißen der „Kreissäge“, wollte Kristina an einem Punkt das Handtuch hinwerfen, um diese ungeborene Geschichte abzubrechen. Sie versuchte genau dies, aber vielleicht wollte das Schicksal nicht mit ihrem Verlangen nach Erholung zusammentreffen. So führte ein Schritt zum nächsten, und sie fand sich selbst am Schreiben und in der Regie eines Dokumentarfilms, TWA Flight 800, [53] mit der wissenschaftlichen Hilfe des Physikers Tom Stalcup. Der Film zeigt sechs ehemalige Mitglieder der amtlichen Absturzuntersuchung, die ihr Schweigen brechen, um die offizielle Fassung zu widerlegen und um zu enthüllen, wie die Untersuchung systematisch unterminiert wurde.


So wurde am 20. Juni 2013, 17 Jahre fast auf den Tag nach der Explosion von Flug 800, die  Produktion des Films fertiggestellt und durch [das Radio-Politikmagazin] Democracy Now! unterstützt, mit Borjesson und Stalcup als Gästen. [54]

Es erinnert mich an die Heuschrecke [locust], die aus dem Erdboden auftaucht, nachdem sie sich 17 lange Jahre in der Dunkelheit verwandelt hatte, um schließlich zu fliegen.


Monika Jensen-Stevenson


Ein weiterer kraftvoller und bewegender Bericht in Borjessons Sammelband ist „Verdict First, Evidence Later: The Case for Bobby Garwood” [Erst das Urteil, später die Beweise: Verteidigung für Bobby Garwood] [55], von der Regisseurin Monika Jensen-Stevenson des mit dem Emmy ausgezeichneten [Fernsehnachrichten-Magazins] 60 Minutes.

Jensen-Stevenson begab sich dorthin, wo andere Journalisten sich weigerten hinzugehen, als sie über die gnadenlose Verfolgung des Marinesoldaten und Hauptgefreiten Robert R. (Bobby ) Garwood und die Vertuschung von 3500 Kriegsgefangenen, die in Vietnam und Laos zurückgelassen wurden, berichtete. Der verlassene Garwood übermittelte schlauerweise eine Nachricht über seinen Zustand an einen finnischen Diplomaten, der clever genug war, Bobbys Notiz an die BBC statt an die US-Behörden zu geben. Als Ergebnis wurde Garwood nach 14 Jahren im brutalen Strafvollzug in Vietnam schließlich 1979 entlassen.


Aber warum würde seine Freilassung für die US-Behörden problematisch sein?

Als der Vietnam-Krieg 1973 endete, hatte die Regierung erklärt, dass alle Soldaten, die während des Einsatzes vermisst wurden, nachgewiesen worden waren und dass alle Kriegsgefangenen zurückgebracht worden waren. Garwoods plötzliches Auftauchen war eine offenkundige und blamable Enthüllung dieser Lüge. Wie würde die US-Regierung sich selbst vertreten?

Der Marinesoldat dachte, dass er 1979 als freier Mann zurückkehrte, stattdessen wurde er kurzerhand auf seinem Heimatboden mit Anklagen wegen Fahnenflucht konfrontiert.

Zu der Zeit schätzte Garwood, dass es noch 200 Kriegsgefangene in Vietnam gab. Trotzdem saßen die Medien auf dieser Aussage und plapperten weiter die Behauptung der Regierung nach, dass er ein Deserteur und ein Verräter sei, und kein Kriegsgefangener.

Warum arbeiteten sowohl die Regierungen der USA wie auch die von Vietnam, als ehemalige Feinde, zusammen, indem sie diese monströse Täuschung erfanden? Die Kommunisten aus Nordvietnam hielten anfangs die Kriegsgefangenen fest, um sicherzustellen, dass die USA ihr geheimes Versprechen erfüllten, das von Nixon gegeben wurde, mehr als 3 Mrd. US$ an Reparationszahlungen zu leisten. Aber die USA zahlten nicht und hatten nicht die Absicht zu bezahlen. Deshalb waren 1979 die US-Kriegsgefangenen zu einem wertlosen Pfand geworden. Washington überzeugte die in Armut gefangenen Vietnamesen, nicht die Existenz der Gefangenen aufzudecken, wenn sie Botschafter austauschen und Wirtschaftsbeziehungen aufbauen wollten. [56]


Schließlich aber war das Zurücklassen von Kriegsgefangenen die Art von Fehler, die nicht nur Karrieren sondern ganze Regierungen politisch zerstören konnte. Kein Berg an Mühen und Geld war zu gering, um zu verhindern, dass dies geschehen konnte… Gardwoods Kriegsgericht wurde schließlich das längste der US-Geschichte. [57]


Obwohl die Anklage wegen Desertion gegen Garwood fallengelassen wurde, wurde dieser für schuldig befunden, mit dem Feind kollaboriert zu haben. Die Medien ignorierten, dass Beweise fehlten, um diese Anklage zu unterstützen.

Was das Ganze noch verschlimmerte, dass zu Beginn des Kriegsgerichts dann „Schlagzeilen von jeder Supermarkt-Boulevardzeitung brüllten: ,Garwood des Kindesmissbrauchs beschuldigt‘“. [58] Zwar wurde er selbst völlig von dieser fadenscheinigen Anklage in einem gesonderten Prozess freigesprochen, doch die Boulevard-Verleumdung „gärte weiter“. Offensichtlich war es die Strategie sowohl des Militärs wie auch der kooperierenden Medien, Rufmord gegen Garwood zu betreiben, um so sicherzustellen, dass er in der öffentlichen Wahrnehmung auf die eine Art oder die andere gekreuzigt wurde.

Als Jensen-Stevenson den Fall von Bobby Garwood weiter verfolgte, arbeitete sie gerade an dem Programm für 60 Minutes („Dead or Alive?“), das die allgemeine Frage nach Kriegsgefangenen und vermissten Soldaten aufwarf. Trotz des fortgesetzten Drucks und der Drohungen, die Jensen-Stevenson von den Geheimsdiensten erhielt – insbesondere vom National Security Council und der Defense Intelligence Agency (DIA) – und obwohl die Führung der verdeckten Operationen des Pentagons Druck auf CBS‘ Nachrichtenkorrespondenten und den CBS-Präsidenten ausübte, um den Sender dazu zu drängen, die Geschichte aufgrund „sensibler Angelegenheiten von nationaler Sicherheit“ fallen zu lassen, strahlte die Sendung 60 Minutes nichtsdestotrotz Jenson-Stevensons „Dead or Alive?“ im Dezember 1985 aus. [59]


Sogar trotz ihrer härtesten Anstrengungen gestattete CBS es Jensen-Stevenson nicht, eine volle Sendung im Fernsehen über den Hauptgefreiten Garwood zu bringen. Sie erlaubten es selbst nicht, nachdem sie Filmaufnahmen von ihm in Vietnam erhielt, die bewiesen, dass er Gefangener dort war. Seine Verurteilung durch das Kriegsgericht, verbunden mit der anhaltenden Propaganda der Regierung gegen ihn, verhinderten, dass Fernsehgesellschaften dazu bereit waren, seine Geschichte zu berichten. [60]

Jensen-Stevensons Buch „Spite House: The Last Secret of the War in Vietnam“ [Boshaftes Haus: Das letzte Geheimnis des Vietnamkriegs] [61] wurde 1997 publiziert und enthüllte die ganze Geschichte über Bobby Garwoods Tortur. Als ehemalige Soldaten von seiner Geschichte hörten, luden sie Garwood ein, um vor mehr als 200‘000 Vietnam-Veteranen beim Vietnam-Memorial eine Rede zu halten. Als er zur Bühne kam, brachen sie in stürmische Rufe aus wie „Willkommen zu Hause“ und „Wir lieben dich, Bobby!“. [62]

Von Gefühlen überwältigt konnte Garwood nicht sprechen. Ein hoch dekorierter Soldat und dann zwei weitere sprangen auf die Bühne, um ihn zu unterstützen. In dieser kameradschaftlichen Umarmung begann er schließlich zu reden. Eine Stille breitete sich über die Menge, als Bobby nur über das Land sprach, das er liebte, und über die Dunkelheit, die er in seinem Herzen fühlte, weil er wusste, dass seine Brüder, sowohl tote und auch lebende, zurückgelassen worden waren. [63]


Garwood litt unter einem Posttraumatischen Belastungssyndrom [PTBS / PTSD – Post traumatic Stress Disorder], das durch das brutale Verhalten seiner Regierung und ihrer Marionettenmedien sich nur verschlimmert haben konnte. Darum war es ein besonders berührender Augenblick, als seine beheimateten Militärkameraden ihm schließlich das Willkommen und die Anerkennung schenkten, die er so sehr verdiente.

Da in „Dead or Alive?“ Generalleutnant Eugene F. Tighe Jr. teilnahm, der die DIA von 1978 bis 1981 leitete und einen weltweiten Ruf als einer der besten Geheimdienstler besaß, überprüfte der Kongress diese Sendung mehrmals. Diese Überprüfungen führten zu der Bildung einer DIA-Kommission über vermisste und gefangene Soldaten im Krieg unter dem Vorsitz von General Tighe. Die Tighe-Kommission schloss 1986, dass Gefangene wirklich zurückgelassen worden waren und dass es deutliche Beweise gab, dass viele noch am Leben waren. Bedauerlicherweise wurde der Bericht ohne eine öffentliche Erklärung sofort als geheim klassifiziert. [64]

Von 1991 bis 1993 hatte US-Senator John Kerry den Vorsitz in einem Komitee über Kriegsgefangene, das explosive Skandale über dieses Thema enthüllte. Das „Komitee begründete eine unbestreitbare Tatsache: Amerikanische Gefangene wurden in Vietnam und anderen Ländern, in denen wir geheime Kriege bestritten, zurückgelassen.“ [65] Die Medien lieferten keine Berichte über dieses schockierende Ergebnis.


Von diesen drei Beispielen wie auch aus den meisten anderen Begebenheiten in Buzzsaw ergibt sich ein offensichtliches Muster: Eine Geschichte schreit danach, in den Mainstream-Medien berichtet zu werden, doch die Medien machen nichts,  sie lassen die Beweise weg und stärken die offizielle Erzählung, die sie von den Geheimdiensten, dem Militär und dem Weißen Haus erhalten haben. Es sind Medien, abgesehen von dem 60 Minuten-Bericht „Dead or Alive?“, die die US-Bevölkerung mit der Handlungslinie abspeisen, die uns das Militär und die Regierung glauben lassen wollen.


Ich werde zwangsläufig an die Worte des ehemaligen CIA-Direktors William Casey erinnert, der im frühen Februar 1981 Ronald Reagan zu Beginn seiner Amtszeit sagte: „Wir werden wissen, dass unser Desinformationsprogramm ein Erfolg ist, wenn alles, was die Öffentlichkeit der USA glaubt, falsch ist.“ [66]


So, noch einmal, wir erkennen, dass die großen Medien, das Verteidigungsministerium, die Geheimdienste und die großen Konzerne alle eng miteinander verflochten sind.












Sibel Edmonds: Eine Geschichte über den 11. September auf dem Silbertablett


Die Geschichten, die Levine, Borjesson und Jensen-Stevenson untersuchten, sind hochsensible Themen – Bereiche, die, wenn die Wahrheit über sie offengelegt worden wäre, sicherlich die Schlüsselpersonen in den US-Machtstrukturen in jenen Jahren bedroht hätten. So heikel wie sie sind, übersteigt diese jedoch sicherlich der Beweis, der die offizielle Erzählung zum 11. September widerlegt. Er ist eine nicht hinnehmbare Bedrohung für jene, die an der Macht sind.


Die forensischen Tatsachen über den 11. September sind eine Gefahr für die Mächtigen, teilweise weil sie durch eine internationale Bewegung für die Wahrheit lebendig gehalten werden. Diese Bewegung blieb standhaft und ist über die letzten 16 Jahre gewachsen. Ihre Forscher, Analysten und Aktivisten machen weiter und üben Druck auf die Medien aus, über die Fakten zu berichten, die die offizielle Verkündigung hinterfragen.

Wird deshalb der 11. September eventuell von den Medien ernst behandelt? Die Bibliothekarin für Gesundheitswissenschaften und Autorin Elizabeth Woodwarth hat eine dreiteilige Serie geschrieben „Die Antwort der Medien auf den wachsenden Einfluss der 11. September-Wahrheitsbewegung“ [67], in der sie die Berichterstattung in den Medien über den 11. September von 2009 bis 2014 untersuchte. Sie fand heraus, dass die jüngeren Berichte, vor allem in Europa und Kanada, ausgewogener waren als die Nachrichtenreportagen in den Jahren, die näher an der Tragödie lagen. Wir können hoffen, dass dieser Trend anhalten wird, aber es gibt weitere Tatsachen über die Medien die wir auch in Erwägung ziehen sollten.


Es erscheint sinnvoll, dass in der direkten Folge der verheerenden Angriffe vom 11. September das journalistische Hinterfragen der offiziellen Erzählung spärlich erfolgte. Nachdem der anfängliche Schock jedoch vorüber war und Familienmitglieder der Opfer von 9/11 und unabhängige Forscher nach Antworten für die Anomalien suchten, hätte die Presse beginnen sollen, die offizielle Erzählung ernsthaft zu hinterfragen – und sie hätte es, wenn sie unvoreingenommen, wissbegierig und als eine wahre Vierte Macht des Staates gewirkt hätte, um die Behauptungen der Regierung zu prüfen.

Keine solche Antwort kam jedoch hervor. Und bis auf den heutigen Tag haben die Mainstream-Medien und die „durch Stiftungen finanzierten alternativen Medien“ [68] es noch abgelehnt, dieses Thema ernsthaft oder tiefgründig zu behandeln – selbst wenn eine explosive Geschichte ihnen auf einem Silbertablett angeboten wurde.


Sibel Edmonds wurde zur Whistleblowerin, als sie als Übersetzerin für das FBI (Federal Bureau of Investigation) Dienstvergehen in dem Amt entdeckte und berichtete. Einige dieser Behauptungen umfassen Informationen, die die offizielle Geschichte des 11. September weit zersprengen könnten.

Von der American Civil Liberties Union (ASLU) „als die am meisten geknebelte Person in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika“ betitelt, wurde Edmonds dem selten angewandten „State Secrets Privilege“-Gesetz [Gesetz zum Vorrang von Staatsgeheimnissen] unterworfen. Dieses zu verletzen, bedeutet ins Gefängnis zu gehen. Dennoch argumentiert sie, dass dieser Vorrang nicht benutzt werden kann, um illegale Handlungen, die Konsequenzen für die öffentliche Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen haben, zu vertuschen.


Daher bot Edmonds trotz der Knebelverordnung an, über irgendeinen Kanal der Mainstream-Medien an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn er – gedruckt oder gesendet – ihre Geschichte in Gänze bringen würde. [69] „Dies ist kriminelle Tätigkeit. Deshalb ging ich zum Kongress, zu den Gerichten, zum Generalinspektor des FBI. Ich bin verpflichtet, dies zu tun. Und das habe ich die ganze Zeit seit 2002 getan.“ [70]

Aber ist Edmonds glaubwürdig? Lassen Sie uns schauen: Ihre Behauptungen sind von niemand anderem bestätigt worden als vom „Generalinspektor des FBI, etlichen amtierenden Senatoren, sowohl Republikaner als auch Demokraten, mehreren ehemaligen FBI-Agenten, der 9/11-Kommission und Dutzenden von Gruppen zur Nationalen Sicherheit und zur Verteidigung von Whistleblowern.“ [71] Man kann also schlussfolgern, dass irgendein vernünftiger Medienbesitzer ihre Information als ein sicheres Thema für eine Berichterstattung betrachten könnte.

Was passierte darauf? In einem Interview über das Thema rückte Daniel Ellsberg, der Whistleblower der Pentagon-Papiere, die Situation ins rechte Licht:

„Ich würde sagen, was sie hat, ist weit explosiver als die Pentagon-Papiere … da es direkt mit kriminellen Tätigkeiten zu tun hat, die anklagbare Vergehen einschließen könnten …. Da gibt es Anrufe, die zu den Medien rausgehen und melden: „Denkt nicht einmal daran, es zu berühren, ihr werdet dafür verfolgt werden, die Nationale Sicherheit verletzt zu haben.“ [72]

Ellsberg erklärte weiter, dass Edmonds Geschichte ohne der Aufmerksamkeit der Mainstream-Medienunternehmen außerhalb des Radars bleiben wird. Darum wird es ihren starken Argumenten nie erlaubt werden, den bestehenden Mächten wehzutun. Davon abgesehen, bemerkte Ellsberg, dass Bush, der Kongress und die Medien unfähig zum Schamgefühl seien. Mit seinen Worten:

„Sie wird die Medien nicht beschämen, wenn nicht die Öffentlichkeit sich bewusst ist, dass es einen Konflikt gibt. Und nur die Öffentlichkeit, die Blogs liest, weiß darüber. Es ist ein ziemlich großes Publikum, aber es ist ein kleines Segment der Bevölkerung insgesamt. So lange wie sie [die Medien] eine Einheitsfront dagegen bilden, gehen sie kein Risiko ein, beschämt zu werden.“ [73]

Noch verblüffender ist Sibel Edmonds Behauptung, dass viele größere Verlage bereits die Information in den Händen hätten, die sie enthüllen würde. Woher weiß sie das?

„Ich weiß, sie haben es, weil Leute vom FBI gekommen sind und es ihnen gegeben haben. Sie haben ihnen die Dokumente und die spezifischen Vorgangsnummern meines Falls gegeben. Dies sind Beamte, die mir gesagt haben: ,Wenn du den Kongress dazu bringst, mich unter Zwangsvorladung auszusagen, dann komme ich und sage es unter Eid aus.‘“ [74]

Offenbar gibt es ehrliche Angestellte beim FBI, die sehr gerne wollten, dass diese Beweise ans Tageslicht kommen.





















Macht und Strukturen


Wer und was hat nun die Wahrheit über diese wichtigen Geschichten zensiert, die wir kennen sollten, um in offenen Gesellschaften bessere Entscheidungen zu treffen?

Wir wissen von Michael Levines Erfahrungen, dass die berüchtigte CIA selbst vereitelte, dass seine Geschichte über hohe Verbrechen an die Öffentlichkeit gelangt. Von Kristina Borjesson erfuhren wir, dass FBI, NTSB und das Pentagon alles Mögliche taten, um ihre Untersuchung zu stoppen und den wahrscheinlichen Abschuss der TWA 800 zu vertuschen. Monika Jensen-Stevensons Untersuchung zur Tortur von Bobby Garwood wurde von Geheimdiensten und dem Pentagon blockiert. Und was die Knebelungen von Sibel Edmonds angeht, finden wir das FBI und des Justizministerium an der Spitze der Täterliste. [75]


Wie in einer rechtlichen Anhörung sind diese vier Journalisten und Whistleblower unsere Zeugen. Sie legen Zeugnis über ihre Erfahrungen ab – Erfahrungen, die offenkundig aufzeigen, wie unsere unternehmenseigenen Medien und viele der alternativen Medien zu kontrollierten Medien geworden sind. Anders als die amtlich geleiteten Medien in geschlossenen Gesellschaften, wie staatlich betriebene Radio, Fernsehen und Zeitungen in der ehemaligen Sowjetunion, ist die Medienkontrolle in relativ offenen westlichen Gesellschaften für die gewöhnlichen Bürger unsichtbar. Ironischerweise sind die westlichen Medien, die verdeckt von hinter den Kulissen dirigiert werden, ein noch effektiveres Werkzeug, um Propaganda zu verbreiten.


Der preisgekrönte australische Journalist John Pilger beobachtet scharf:

„Lange bevor die Sowjetunion zerbrach, tourte eine Gruppe russischer Autoren durch die USA und war überrascht, dass, nachdem sie die Zeitung gelesen und Fernsehen geschaut hatten, sie sahen, dass fast alle Meinungen und alle entscheidenden Themen die gleichen waren. ,In unserem Land‘, sagte einer von ihnen, ,haben wir eine Diktatur, um zu diesem Ergebnis zu kommen. Hier haben Sie keine. Wie machen Sie das? Was ist das Geheimnis?‘

Das Geheimnis ist eine Form von Zensur, die heimtückischer ist als je ein totalitärer Staat zu erreichen hoffen könnte. Ihr Mythos ist das Gegenteil. Verfassungsmäßige Freiheiten, die anderswo unerreicht sind, schützen vor Zensur; die Presse ist die „vierte Macht“, ein Wachhund der Demokratie. Die Journalistenschulen brüsten sich mit diesem Ruf, die einflussreiche Presse der Ostküste ist besonders stolz darüber, verkörpert durch das liberale Leitmedium, The New York Times, mit ihrem Topslogan: „Alle Nachrichten, die zum Druck geeignet sind“.


Es braucht nur ein oder zwei Tage, zurück in den USA zu sein, um daran erinnert zu werden, wie die Zensur des Tiefenstaats [deep state] läuft. Es ist Zensur aus Auslassungen, und Freiwilligkeit. [76]

Natürlich wurden in jedem der vier präsentierten Fälle die unternehmenseigenen Medien und die (stiftungsfinanzierten) alternativen Medien zu den Schönrednern, die die Vertuschungen dieser Verbrechen gegen die Demokratie ermöglichten, indem sie loyal nur das berichteten, was jene federführend sie berichten lassen wollten. [77]


Wenn man alle 19 Geschichten in Buzzsaw analysiert, vervollständigt sich die Liste der Einrichtungen, die Informationen so zensieren, dass sie nicht an die Medien gegeben werden oder sie diese nicht senden oder drucken können. Wenn der Vorhang zurückgezogen wird, entdecken wir machtvolle Puppenspieler wie die CIA, das FBI, das Pentagon, Militärgeheimdienste, Medienbesitzer mit entgegenstehenden politischen Interessen, das Weiße Haus, Werbekunden, machtvolle Familiendynastien und extrem reiche Einzelpersonen, die die Fäden der Marionettenmedien ziehen.

Zusammengefasst: Die Presse, eine Institution, die die vorrangige Erzählerin von Wahrheit in einer demokratischen Gesellschaft sein sollte, ist völlig korrupt aufgrund des übermäßigen Einflusses, der von verborgenen einflussreichen Persönlichkeiten ausgeübt wird. Wir können dies den „Einfluss der Mächtigen“ nennen.

Das ist jedoch nicht das ganze Bild.

Eine weitere Analyse der Buzzsaw-Geschichten – genauso wie die Berichte in vielen weiteren Büchern und Filmen von Medienkritikern [78] – deckt auf, dass der Rest über Unterdrückung von Nachrichten und journalistischer Hinzuwahl die organisatorische Struktur selbst einschließt. Unsere weltweiten Medien sind zu Ablegern von riesigen Firmenkonglomeraten geworden, die ihre Geschäfte in vielen anderen Industriezweigen machen, einschließlich der Rüstungsindustrie für das Militär. Diese Megafirmen wiederum zahlen riesige Summen Geld an Mitglieder des Kongresses wie auch enorme Forschungszuschüsse an Universitäten. In seiner Abschiedsrede warnte Präsident Eisenhower vor dem militärisch-industriellen Komplex. [79]

Jedoch wusste er sicherlich, dass in Wirklichkeit die USA mit dem militärisch-industriellen-Kongress-akademisch-medialen Komplex belastet ist, der Überstunden macht, um seine beschränkten Ziele zu erreichen, die nicht zum Wohl für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und nicht zum Wohl für das Land als Ganzes sind.


Aber warum besteht ein inhärenter Interessenkonflikt zwischen der Organisationsstruktur der Nachrichtenmedien und dem Berichten der Wahrheit?

In Kürze: Unternehmen müssen strikte Anforderungen erfüllen, um öffentlich an einer Aktienbörse, wie der New York Stock Exchange oder NASDAQ, gehandelt zu werden. Mit ihren Anforderungen an Finanzen und Berichtswesen, pressen Börsen – und die institutionellen Investoren, die die Wertpapiere besitzen, auf die gehandelt wird - diese Megakonglomerate, dass sie Profite von einem Quartal zum nächsten, einem Jahr zum nächsten vermehren. Darüber hinaus wird von dem Nachrichtenteil des Mischkonzerns erwartet, dass er die gleichen finanziellen Ergebnisse generiert wie seine Pendants ohne Nachrichten. Darum wird notwendigerweise Profitgewinnung, nicht das Berichten der Wahrheit, das Entscheidende für ein öffentlich gehandeltes Unternehmen. Das vorrangige Ziel, Gewinne zu erzielen, das sowohl durch Kostenreduktion wie auch Ertragssteigerungen erfüllt wird, übt gewaltigen Druck auf Nachrichtenetats aus. Der Effekt dieser Facette der Wall Street auf die Medienunternehmen wird in Teil 22 konkretisiert.


Diese mediale Unternehmensstruktur ist gewiss mit dem zuvor diskutierten Einfluss der Mächtigen fest verbunden. Gerade wie Knochen und Muskeln nahtlos eine Einheit bilden und zusammenarbeiten, um unsere physischen Handlungen zu kontrollieren, arbeiten diese zwei Aspekte der Medien – ihre Struktur und der Einfluss der Mächtigen -  nahtlos zusammen, um die Handlungen der Medien zu kontrollieren. In diesem Fall arbeiten sie jedoch bedauerlicherweise für das exklusive Wohl der Mega-Konglomerate und die besonderen Interessen der Einzelpersonen, die Positionen übermäßiger Macht innehaben. Offensichtlich hemmt diese Struktur die Fähigkeit und die Bereitschaft der Medien, die Wahrheit zu berichten – ein Schlüsselanforderung für eine gesunde Nation.


Druck auf die Medien, sich zu einer „Konsens“-Weltsicht [80] anzupassen, kommt sowohl von den machtvollen Instanzen und von der Unternehmensstruktur selbst. Druck erzeugt Angst, und nicht überraschend, Ängste sind in den „Nachrichtenfabriken“ im Überfluss vorhanden: [81]

- Angst, nicht den Erwartungen der Finanzanalysten für den Anstieg der Gewinne im nächsten Quartal zu entsprechen

- Angst vor niedrigen Quoten der Fernsehnachrichten

- Angst vor Gerichtsprozesse durch machtvolle Konzerne wie Phillip Morris und Monsanto oder durch andere private aber gleichwohl machtvolle Instanzen

- Angst vor dem Rückzug der Anzeigen durch die Megawerbekunden der Madison Avenue

- Angst vor Angriffen durch anderen Medienkanäle, wenn Reporter oder Redakteure von der Sichtweise des „Konsens“ abweichen

- Angst vor der Verfolgung durch einen Arbeitgeber, wenn der Reporter es ablehnt, sich der Parteilinie unterzuordnen

- Angst vor den Konsequenzen, eine Geschichte nicht zu berichten, die andere Medien bringen, selbst wenn es sich um eine nicht glaubwürdige Geschichte handelt

- Angst davor, einflussreiche örtliche öffentliche Personen oder Gruppen zu verletzen

Und so weiter. Der Stress, der aus jenen Ängsten resultiert, ist enorm. Furcht und Stress sind, wie wir wissen, Flüche gegen das Aussprechen der Wahrheit. [82]


































Fazit


An dieser Stelle mögen wir uns fragen: „Wo sind die um Wahrheit kämpfenden Journalisten, deren Brot nicht von den Medien der Megaunternehmen geschmiert wird und die deshalb für Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gegenüber den Vorgängen am 11. September sorgen könnten?“


Noch spezieller können wir fragen: Warum werden Amy Goodman, Chris Hedges, John Nichols, Matt Taibbi, Greg Palast, Jeremy Scahill, Glenn Greenwald, Bill Moyers (einer meiner Helden), Robert Parry, [83] Seymour Hersh und weitere, die mutig und überzeugend über kontroverse Themen den Mund aufmachen – selbst Wikileaks-Gründer Julian Assange – seltsam still oder brechen in abwehrenden Ärger oder Spott aus, wenn sie zu den Beweisen über den 11. September, die der offiziellen Erzählung widersprechen, befragt werden? Es scheint eine Schwelle zum 11. September zu geben, die keiner von ihnen zu überschreiten wagt. Sie benötigen keinen Abschluss in Bauingenieurwesen, um die offensichtliche Handschrift einer kontrollierten Sprengung der drei Gebäude des World Trade Centers zu verstehen – und, noch wichtiger, die fatalen Implikationen jener Beweise. Noch brauchen sie Luftfahrtexperten zu sein, um die Ausfälle der Luftverteidigung am 11. September zu verstehen, oder Spione zu sein, um das Versagen der Geheimdienste zu begreifen. Kurzum, jeder von ihnen ist intelligent genug, um die Schlussfolgerung zu ziehen, dass da etwas schrecklich verkehrt ist an der Geschichte, die uns von den Behörden erzählt worden ist.


Aber was ist da los?

Gemeinsam mit Hundertausenden – wenn nicht Millionen – anderer Skeptiker des 11. September, brenne ich darauf, es zu wissen, kann jedoch nur spekulieren. Ich zweifele ernsthaft, dass einer dieser Journalisten, die sicherlich über die dunkle Seite der US-Geschichte unterrichtet sind – einschließlich der Tatsache, dass Operationen unter falscher Flagge üblicherweise als Vorwand für Kriege inszeniert werden – zum Leugnen neigen, um kognitive Dissonanz zu vermeiden. Aber ich könnte falsch liegen.


Offensichtlich sind sie dennoch genügend clever zu merken, dass das Thema tabu ist. Mehrere meiner Freundinnen und Freunde und ich haben mehr als einmal über ihre Motive spekuliert. Sind sie darüber besorgt, dass sie auf die schwarze Liste gesetzt werden, damit sie nicht mehr über Themen berichten, die ihnen besonders wichtig sind? Befürchten sie, ihre prächtige Kanzel aufzugeben? Fürchten sie den Verlust der Finanzierung von Stiftungen, die sie unterstützen? [84] Bekommen sie beim Gedanken Angst, ihr Leben und das ihrer Familienmitglieder zu gefährden? Sind sie misstrauisch, dass das Aussprechen der Wahrheit über den 11. September – einer Verschwörung, die beispiellose Niedertracht durch Elemente innerhalb unserer Regierung beinhaltet – eventuell zu einer heileren Nation und Welt führt?


Schließlich entschied ich, diese Frage Kristina Borjesson zu stellen. Sie ist nach allem fest in dem Beruf etabliert, sie ist sehr bekannt und als jemand, die die Wahrheit sagt, respektiert, und sie hat unter den Konsequenzen gelitten, als sie versuchte, die Fakten über die kontroverse Geschichte von TWA 800 zu berichten. Ihre Insideranalyse hat sicherlich mehr Gewicht als meine Vermutungen von außen, darum teile ich ihre Antwort mit Ihnen:

„Sie sind begabte Journalisten. Sie haben hart gearbeitet, um zwischen den Berichten hindurch zu navigieren, die entlang der Linie verlaufen, die für die Machthaber akzeptierbar ist, und den Berichten, die über die Linie gehen und sie alles kosten würden. Parry brauchte Jahre um darüber hinweg zu kommen, dass er für seinen Newsweek-Bericht über Iran-Contra abgelehnt wurde. Als er bei der New York Times war, wurde Hedges von seinen Chefs gerügt, nachdem er während einer Rede vor Universitätsabsolventen kritisierte, was im Irak passierte. Diese würden als Einzelpersonen sofort zu Zielscheiben für Ausgrenzung, Verlust von Unterstützung und/oder der Kanäle für ihre Arbeit, weil sie eine „kritische Masse“ an Publikum erreicht haben. D. h. das Publikum ist ausreichend groß, um den Machthabern Probleme zu bereiten, wenn es genutzt wird, um den offiziellen Erzählungen über gefährliche [Stromschienen-] Themen zu widersprechen. Wenn sie es täten, dann würden sie gefährliche, oder sogar fatale Aufmerksamkeit von den Machthabern auf sich ziehen. Die Tatsache, dass sie weiterhin als gute Journalisten angesehen werden, die Machthabern nicht verpflichtet sind, macht sie gefährlich, aber nicht zu gefährlich.  Sie würden nur entbehrlich werden, wenn sie diese Glaubwürdigkeit dazu verwendeten, das letzte gefährliche Thema zu untersuchen – den 11. September. Sie erledigen eine Menge gute vorsichtige Arbeit beim Durchhacken der Reihen, die sie jetzt bearbeiten, und das würde alles den Bach runtergehen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, ob die amtliche Erzählung über den 11. September wahr ist.“ [Betonung von F.Shure hinzugefügt]


Ein anderer investigativer Journalist beispielsweise, der anonym bleiben möchte, hatte dies zu sagen:

„Mutige Reporter wissen, wie weit sie gehen können, bevor sie ihre Leben riskieren. Einige haben ohne Rücksicht darauf Risiken auf sich genommen, vielleicht aus Naivität, vielleicht nicht, und ihre „Suizide“ (oder „Unfälle“) haben eine klare Botschaft ausgesandt. Gary Webb und Michael Hastings kommen einem in den Sinn. [85]

https://www.youtube.com/watch?v=FS-oNTe9kwE

Bevor ich mit dem Spekulieren aufhöre, lassen Sie mich für einen Moment annehmen, dass ich mich irre – dass zumindest einige dieser Journalisten wirklich unfähig sind zu erkennen, dass kriminelle Elemente in unserer Regierung eingebettet sind. Wenn das der Fall wäre, ist es verständlich, dass sie sich in einer tiefen Ablehnung befinden. Denn, wie Graeme MacQueen in einem Artikel schreibt, dessen Titel die Worte trägt „Jenseits ihrer wildesten Träume“, muss man zuerst fähig sein, sich vorzustellen – zu erkennen – dass Beamte die Angriffe des 11. September geplant haben könnten. „Wenn einmal die Vorstellung damit aufhört, eine Hypothese herauszufiltern, und sie in das Reich des Möglichen zulässt“, dann, erklärt der kanadische 9/11-Forscher, kann die Hypothese „getestet werden. Beweis und Vernunft müssen nun ihre Arbeit machen.“ [86]


Alternativ ist es möglich, dass jemand von diesen relativ unabhängigen Journalisten überhaupt nicht das leugnet. Stattdessen erschütterte ihn die Einsicht in die Implikationen der Beweise zum 11. September in seinen Grundfesten, allein schon beim Gedanken, dass die grundlegenden Überzeugungen über sein eigenes Land herausgefordert würden.

Gary Sick, Präsident Carters Verbindung zum Nationalen Sicherheitsrat, erhellt dieses Phänomen in seinem Buch The October Surprise: America’s Hostages in Iran and the Election of Ronald Reagan [Die Oktober-Überraschung: Amerikanische Geiseln im Iran und die Wahl von Ronald Reagan]:

„Wir in Washington sind an die unbedeutenden Skandale der Washingtoner Politik gewöhnt. Jedoch gibt es eine andere Kategorie von Vergehen, die vom französischen Dichter André Chenier beschrieben werden als ,les crimes puissants qui font trembler les lois,‘ so mächtige Verbrechen, dass sie die Gesetze selbst zum Wanken bringen … . Als zum Beispiel der Iran-Contra-Skandal 1986 explodierte, erstarrten sowohl der Kongress als auch die nationalen Mainstream-Medien für einen kurzen Moment. … Die Gesetze zitterten mit Aussicht auf einen politischen Prozess, der den Vertrag des Vertrauens zwischen Herrschern und Beherrschten zu zerschlagen drohte, einen Vertrag, der die Grundlage bildete, auf der eben jener Vertrag selbst ruhte. … Die Lektion war klar: Verantwortlichkeit schwindet in dem Maße, mit dem die Größe des Verbrechens und die Macht jener, die deswegen belastet werden, zunehmen.“ [87]


Sicks Beschreibung ähnlich ist diese Enthüllung der ehemaligen Pentagon-Beamtin und pensionierten Oberstleutnants der US-Luftwaffe Karen Kwiatkowski darüber, was Journalisten ihr anvertraut haben:

„Mir ist von Reportern gesagt worden, dass sie nicht ihre eigenen Erkenntnisse oder der amtlichen Erzählung über den 11. September entgegenstehende Einschätzungen berichten werden, weil das Infragestellen der Regierungserzählung über den 11. September allein schon bedeute, die Grundlagen unseres ganzen modernen Glaubenssystems hinsichtlich unserer Regierung, unseres Landes und unserer Lebensweise in Frage zu stellen. Damit belastet zu werden, diese Grundlagen in Frage zu stellen, ist weitaus ernster als mit dem Label verstimmter Verschwörungsspinner oder Anti-Regierungs-Verräter behaftet zu werden, oder sogar innerhalb einer akademischen, regierungsbehördlichen oder literarischen Karriere ausgegrenzt oder marginalisiert zu werden. Die amtliche 9/11-Erzählung zu hinterfragen, ist einfach und grundlegend revolutionär. Auf diese Weise ist das Hinterfragen der amtlichen Erzählung selbstverständlich auch einfach und grundlegend amerikanisch. [88]


Welche Gründe auch immer jeder der zuvor erwähnten Journalisten – und ihre anderen mutigen und begabten Kollegen – für ihre Grabesstille angesichts des 11. Septembers haben, ich habe weiter die Hoffnung, dass eines Tages wir ihre Bekenntnisse hören werden – aufrichtige, reumütige Bekenntnisse, nicht einfach gesichtswahrende Entschuldigungen.

Einige Amerikaner mögen befürchten, dass eine wirkliche Untersuchung der Ereignisse rund um den 11. September unser ganzes politisches System bis zur Lähmung bringen könnte. Jedoch ist dies Angst vor der Angst selbst, es ist eine List des Verstands. Eine wirkliche Untersuchung würde tatsächlich unser System dahin bringen, dass es so arbeitet, wie die Gestalter der Gründungsdokumente unseres Landes es beabsichtigten – und zwar dass sie das weitere Vordringen der Tyrannei verhinderten.


Bedenken wir die Alternative: Wenn der 11. September nie offiziell als die grausame Operation unter falscher Flagge [false flag], die er war, aufgedeckt wird, werden sicherlich weitere Monströsitäten von solchen gewissenlosen Kriminellen durchgeführt werden. Die Folgen wären Millionen mehr Tote, ebenso viele Millionen mehr Flüchtlinge, sogar ausgeweitete Verschmutzung und darauf folgende Krankheiten, die ihren Ursprung durch massive militärische Konflikte haben, sowie die exponentielle Ausweitung eines weltweiten Chaos.


Welche Option würden Sie wählen: Weitere Angriffe unter falscher Flagge und andere betrügerische Täuschungen – mit ihren begleitenden negativen Auswirkungen – oder die Korrektur unserer Regierung, so dass sie durch das Volk und für das Volk wirken wird?

Wenn wir als eine Nation entscheiden, dass wir Licht in die Höhle der Korruption bringen, die dem 11. September zugrunde liegt, was würde benötigt, um das Verbrechen und die Übeltäter aufzudecken? Der Kongress müsste für sich selbst die Standfestigkeit finden, eine unvoreingenommene Untersuchung einzuleiten, oder besser noch, eine unabhängige Untersuchung mit dem Recht zur Zwangsvorladung bevollmächtigen, dazu ein Mandat, um Immunität für Insider zu gewähren, die alles berichten, was sie wissen. Diese Regelungen zur Zwangsvorladung und Immunität würden die unabhängigen Strafverfolger in die Lage versetzen, die Haupttäter des 11. September zu überführen und zu verurteilen.

Dies würde in einem korruptionsfreien System geschehen. Und das genau fordert die 9/11-Wahrheitsbewegung. In der Theorie sollte unser politisches System bereits jene offizielle Untersuchung gebracht haben. In der Praxis jedoch finden wir eine andere politische Realität vor.


Ein umfassendes Ausheben der Tatsachen dieser schockierenden und heimtückischen Tat – eine Tat, die fast sicher von politischen Personen aus den USA geplant und ausgeführt wurde, und von hochrangigen Militärs, Geheimdienstagenten, Unternehmenseliten und anderen (einschließlich ausländischen Beteiligten) – würde uns erlauben, in die inneren Funktionsweisen der Vorstellungen, der Werte und des Systems zu blicken, die unsere gegenwärtigen korrupten Institutionen hervorgebracht und unterhalten haben. Man würde hoffen, dass als Teil dieser Aushebung die Namen der mitschuldigen Mitglieder der Medien, die diese Korruption schöngeschrieben, übersehen oder vertuscht haben, auch ans Licht gebracht und herausgestellt würden. Diese Aushebung des 11. September wird vielleicht eines Tages so stattfinden, wie die meisten von uns glauben, wie es bei den Nürnberger Prozessen zum 2. Weltkrieg der Fall [89] war. So wird sich die Menschheit über die inhumanen, ungerechten und unhaltbaren Zustände, unter denen wir gerade leben, hinweg bewegen, und hin zu einer friedlichen und nachhaltigen Welt wandeln, die die meisten von uns sich vorstellen können.


In der Zwischenzeit lasst uns darüber im Klaren sein, dass unsere Mainstream-Medien und viele der sogenannten alternativen Medien einfach Verlängerungen unseres von Konzernen beherrschten korrupten politischen Systems sind.

Doch für einige, wie meinen weltgewandten Bekannten auf der Terrasse an den Gebirgsausläufern oberhalb von Denver, erscheint die New York Times liberal und unabhängig. Warum?

Ein Grund ist der, dass es zwei Typen von politischen Themen gibt – gewiss mit Überschneidungen. Über soziale Themen wie Abtreibung, Ethnie, Gender und Einwanderung ist den Medien Spielraum gewährt worden, liberal zu sein, selbst wenn diese Grundhaltung einem konservativen Präsidenten oder Kongress widerspricht. Aber bei Stromschienen-Themen wie dem Israel-Palästina-Konflikt, Profiten großer Konzerne, Krieg, oder dem 11. September als Operation unter der falschen Flagge, marschieren Mainstream-Medien im Gleichschritt mit ihrer Regierung und den firmeneigenen Nachrichtenquellen, die ihre Narrative bis zum Überdruss wiederholen. Amtliche Unterdrückung der Wahrheit, Selbstzensur von Journalisten und Verfolgung von Whistleblowern begleiten regelmäßig diese Stromschienen-Themen. [90] Wie ein befreundeter Journalist prägnant bemerkte: „Bei häuslichen Themen liberal zu sein, das ist okay. Aber komm‘ dem Imperium bloß nicht dumm daher.“


Eine Randnotiz: Gelegentlich tauchen Berichte über Stromschienen-Themen unerwartet in den unternehmenseigenen Presseorganen auf. Aber diese Berichte können in null Komma nichts „verschwunden“ sein, da viele Mainstream-Medienkanäle es nicht zulassen, dass ihre Artikel im Internet archiviert werden. Ein Beispiel für diese Zensur ist die Drohung der New York Times 2006, WanttoKnow.info dafür zu verklagen, dass sie einen Artikel der Times vom 25. Dezember 2001 veröffentlich hatten, der tatsächlich die Einstürze der beiden Zwillingstürme am 11. September hinterfragte! [91]

Glücklicherweise verschieben einige der alternativen Medien die Grenzen und betreten diese Stromschienen-Gebiete. Unglücklicherweise jedoch wagen nur wenige von ihnen, die Schwelle der Akzeptanz zum Thema 11. September zu überschreiten. [92]


Das Übergewicht an Beweisen, die wir von unserer Untersuchung der Fälle von Michael Levine, Kristina Borjesson, Monika Jensen-Stevenson und Sibel Edmonds sammelten, zeigt, dass die unternehmenseigenen Medien im Großen und Ganzen loyale Stenographen jener an der Macht sind. Darum werde ich nicht erwarten, dass sie den 11. September ernsthaft, ehrlich und mit einiger Tiefe angehen werden. Stattdessen sage ich voraus, dass sie nicht versuchen werden, die Punkte zu verbinden und ein Bild der Realität zu zeichnen – nicht so lange, wie jene Realität sich von den erfundenen Nachrichten unterscheidet, von denen die Machthaber wünschen, dass wir sie schlucken. Noch werden sie über den Kontext der Kriege nach dem 11. September berichten – obwohl sie dem nachgehen sollten, nach Charlotte Dennetts wunderbaren Artikel, der ein Muss ist: „The Global War on Terror and the Great Game for Oil: How the Media Missed the Context“ [Der globale Krieg gegen den Terror und das große Spiel ums Öl: Wie die Medien den Kontext verpassten] [93]. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sie nichts von diesen Dingen tun, zumindest nicht, solange ich lebe.


Zusammengefasst hat meine Studie über die heutigen Medien aufgedeckt, dass die aktiv zensierenden Beteiligten machtvolle Institutionen und Einzelpersonen sind, die nahtlos mit den unternehmenseigenen Medienstrukturen zusammenarbeiten. Aber ein kritisches, wenngleich nicht untersuchtes Puzzlestück liegt in der Selbstzensur, die sich wie von selbst aus der Kultur innerhalb der Medienmonolithe ergibt. Für scharfsinnige Journalisten dauert es hingegen nicht lange zu lernen, sich selbst zu zensieren, wenn sie angestellt bleiben möchten.

Der ehemalige Bundesbeautragte für Kommunikation Nicholas Johnson (1966 – 1973) beschreibt kurz den Prozess der Selbstzensur:

„Ein Reporter … entwickelt erst eine Idee für eine investigative Geschichte, schreibt sie nieder und unterbreitet sie dem Redakteur und hört, dass die Geschichte nicht gehen wird. Er wundert sich warum, aber das nächste Mal ist er vorsichtig genug, dies mit dem Redakteur vorher abzuklären. Er erfährt vom Redakteur, dass es besser wäre, diese Geschichte nicht zu schreiben. Das dritte Mal denkt er über die Idee einer investigativen Geschichte nach, jedoch stört er den Redakteur nicht damit, weil er weiß, dass sie dumm ist. Das vierte Mal denkt er nicht einmal mehr an die Idee.“ [94]

„Man könnte ein fünftes Mal hinzufügen“, schreibt der Historiker Michael Parenti, „wenn ein Reporter mit Entrüstung sich sträubt, bei dem Hinweis, dass er an einer ideologischen Leine hängt und nicht Teil einer freien und demokratischen Presse ist.“ [95]


Zu der von mir gestellten Frage „was passiert mit den investigativen Journalisten?“: Wenn meine Schlussfolgerung zu konspirativ erscheint, dann bitte ich Sie dringend, die neunzehn Berichte der Insider-Journalisten in Buzzsaw zu studieren. Sie sind für jeden eine grundlegende Lektüre, der verstehen will, was mit Journalisten geschieht, wenn sie versuchen über Themen zu berichten, die Machthabern oder verschiedenen Elementen innerhalb der unternehmerischen Struktur unbequem sind. Von diesen Berichten lernen wir, wie investigative Journalisten von dem System zermahlen werden, dass die wirklichen Tatsachen kontrolliert, unterdrückt, manipuliert und verdreht, die wir benötigen, um informierte und aktive Bürger einer freien Gesellschaft zu sein.


Ich vertraue darauf, dass Sie auch die Werke anderer Insiderjournalisten lesen werden, die ich in diesen vier Abschnitten zitieren werde. Dazu werden Sie wahrscheinlich selbst andere Quelle finden. Wenn Sie zu einem Schluss gelangen, der sich von meinem unterscheidet, hoffe ich, dass sie mich kontaktieren, damit wir dieses entscheidende Gespräch fortsetzen.

Erfreulich ist hingegen, dass wir Aktivisten für die Wahrheit des 11. September genau das getan haben, was Michael Levine, Kristina Borjesson, Monika Jensen-Stevenson und Sibel Edmonds getan haben: Wir sind die Medien geworden. Beachten wir die Forschung, die unternommen wurde; die Bücher und Filme, die Artikel und Online-Blogs, die verfasst wurden; die Reihe an Videos, von kurz und bündig bis ausführlich, die produziert wurden. Wir erleben die Ausdauer und Leidenschaft der Familienmitglieder der Opfer des 11. September, die entschlossen sind, eine wirkliche Untersuchung des größten Verbrechens des 21. Jahrhundert zu gewinnen. Überall um mich herum sehe ich Kämpfer für die Wahrheit, die es ablehnen, dass Informationen unterdrückt werden, und die energische Anstrengungen für Graswurzelmedien organisieren, die nach vielen Umfragen [96], bereits erfolgreich die Wiederholungen der amtlichen Erzählung des 11. September herausgefordert haben.


Meine Neugier zieht mich jetzt in eine andere Richtung und ich wundere mich: „War die Presse immer so mit jenen an der Macht verflochten? Waren die Medien immer so effektive Umschreiber der „Lecks“ und Presseveröffentlichungen des Pentagon, der sogenannten Geheimdienst-Community und der Exekutivorgane? Wie genau befördert die Organisationsstruktur der Mainstream-Medien Zensurmaßnahmen? Was geschah mit dem lobenswerten Ziel, die Wahrheit zu berichten? Zusammengefasst, was geschah mit unserer „freien Presse – unserer geschätzten vierten Macht?


Im nächsten Teil werde ich diese Fragen beantworten, indem ich kurz die Geschichte der amerikanischen Presse erzähle. Dann werde ich detaillierter nach den Gründen für die Zensur forschen. Zuerst jedoch, um die Tiefe des Leugnens – oder vielleicht das vehemente Vermeiden - aufzuzeigen, zu dem Journalisten neigen, wenn sie mit Fragen über deutlichen Einfluss von außen (insbesondere der CIA) konfrontiert werden, die heutige Nachrichtengesellschaften dominieren, werde ich eine persönliche Geschichte über eine öffentliche Auseinandersetzung erzählen, die ich mit einem 40jährigen Journalisten der New York Times hatte.

 

Nächster Teil 22: Nine Eleven und die Medien.



Anmerkungen:


[1] Siehe ASNE Statement of Principles, http://asne.org/content.asp?pl=24&sl=171&contentid=171.

Siehe auch: Elizabeth Woodworth, „Ethical Reflections on the 9/11 Controversy: The Responsibility of the Media to Tell the Truth” [Ethische Überlegungen zur Kontroverse um den 11. September: Die Verantwortung der Medien, die Wahrheit zu berichten] https://www.globalresearch.ca/ethical-reflections-on-the-9-11-controversy-the-responsibility-of-the-media-to-to-tell-the-truth/21156.

[2] Nick Davies, Flat Earth News: An award-winning reporter exposes falsehood, distortion and propaganda in the global media (Vintage, 2009), 32.

[3] Edward S. Herman, The Myth of the Liberal Media: An Edward S. Herman Reader (Peter Lang Inc., International Academic Publishers, November 1999).

Siehe auch die Documentation „The Myth of the Liberal Media: The Propaganda Model of News” [Der Mythos der liberalen Medien: Das Propagandamodell der Nachrichten]. Eine Zusammenfassung dieser Dokumentation siehe: http://hope.journ.wwu.edu/tpilgrim/j190/mythlibmediavidsum.html.

[4] Diese DVD liegt dem Buch des kanadischen Journalisten und Medienkritikers Barrie Zwicker bei: Towers of Deception: The Media Cover-up of 9/11 (New Society Publishers, 2006). Towers of Deception bleibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt das einzige Buch, das sich dem Ziel widmet, die Vertuschung der Beweise, die die amtliche Erzählung über den 11. September herausfordern, durch die Medien zu analysieren. Mehr Informationen über diese DVD auf: https://en.wikipedia.org/wiki/Barrie_Zwicker , oder in: https://www.amazon.com/Towers-Deception-Media-Cover-up-11/dp/0865715734.

[5] Nafeez Mosaddeq Ahmed, The War on Freedom: How and Why America Was Attacked on September 11, 2001 (Tree of Life Publications, 2002). Deutsch: https://www.amazon.de/Geheimsache-Hintergr%C3%BCnde-September-amerikanischer-Machtpolitik/dp/357050042X .

[6] Als Beispiel siehe J. R. Thorpe, How Were Suffragettes Treated by the Media? [Wie wurden Suffragetten (Frauenrechtlerinnen) von den Medien behandelt?] in: https://www.bustle.com/p/how-were-suffragettes-treated-by-the-media-55319.

[7] Barrie Zwicker, Towers of Deception: The Media Cover-up of 9/11 (New Society Publishers, 2006), Kap. 2.

[8] Es sollte einem bewusst sein, dass viele Websites, Bücher und DVDs, die zwar der äußeren Erscheinung nach glänzen und eine verführerische Ausstrahlung haben, als Falschinformation oder Desinformation erscheinen, die entweder mit böser Absicht oder unwissentlich verbreitet werden. Im Folgenden sind ein paar der glaubwürdigen Quellen für Ihre eigene Durchsicht und das weitere Studium. Die Informationen darin sind für einen Großteil der Leser zugänglich, vom Laien bis zum wissenschaftlich Orientierten:

 Für Journalisten, Forscher und andere, die die Ereignisse des 11. September untersuchen, die Punkte, die von dem Expertengremmium auf dieser Seite untersucht wurden, zeigen eine deutliche Stellungnahme zu den besten Beweisen, die der offiziellen Erzählung widersprechen: http://www.consensus911.org/de/the-911-consensus-points-de/.

 Für Menschen, die mehr an Tiefe und Details wünschen, sind auf dieser Seite die peer-reviewten Arbeiten, die die Forschung bezogen auf die Ereignisse des 11. September darstellen: http://www.journalof911studies.com/beginners. Die Schwesterseite ist: http://stj911.org/index.html.

 Für eine Zeitlinie von kurz vor den Angriffen des 11. September bis 2014, siehe  „9/11 Facts Summary: 10Page Summary of 9/11 Facts From Major Media”, https://www.wanttoknow.info/911/9-11-facts.

 Für Beweise zur Zerstörung der drei Gebäude des World Trade Center (WTC) am 11. September: http://www.ae911truth.org/news/evidence.html. (Deutsch: http://www.ae911truth.ch/jenseitsdertaeuschung.pdf )

 Zwei kurze Videos von Architects & Engineers for 9/11 Truth, siehe Aufklärung des Mysteriums von WTC 7, mit Ed Asner: https://youtu.be/FYASAlxOXP4 ; und Einstehen für die Wahrheit: Ein Regierungsforscher äußert sich: https://youtu.be/VFyJdApabNs .

 Ein 88-minütiges Video zeigt Architekten, Ingenieure, und Wissenschaftler, die zu der Zerstörung der drei WTC-Gebäude aussagen, zum Download: http://911expertsspeakout.com/index.php/languages/deutsch-german; als 58-Minuten-Version: Explosive Beweise – Experten sagen aus: https://youtu.be/H98ERsrURgE.

 Eine peer-reviewte Studie, die den forensischen Beweis von Sprengstoffen im WTC-Staub dokumentiert, „Nachweis von reaktionsfähigem thermitischen Material im Staub der World Trade Center- Katastrophe vom 11. September 2001“: http://www.ae911truth.ch/nanothermite_wtc_german.pdf .

 “The Top 40 Reasons to Doubt the Official Story”  [Die besten 40 Gründe, die amtliche Erzählung nicht zu glauben]: http://911truth.org/top-40-reasons-doubt-offical-story.

 Kevin Ryan, “Fourteen Incredible Facts About 9/11”[Vierzehn unglaubliche Fakten über den 11. September]: https://digwithin.net/2015/08/08/fourteen-facts; and “Sixteen More Reasons to Question 9/11” [16 weitere Gründe, den 11. September zu hinterfragen]: https://digwithin.net/2017/08/27/sixteen-more-reasons.

 Elizabeth Woodworth, “The Media Response to the Growing Influence of the 9/11 Truth Movement: Reflections on a Recent Evaluation of Dr. David Ray Griffin,” [Die Antwort der Medien auf den wachsenden Einfluss der Wahrheitsbewegung zum 11. September] https://www.globalresearch.ca/the-media-response-to-the-growing-influence-of-the-9-11-truth-movement/16505.

 The Corbett Report, “9/11 Suspects” [Verdächtige zum 11. September], https://www.corbettreport.com/?s=9%2F11+suspects.

[9] Der „Anker-Effekt” bezieht sich auf die allgemeine menschliche Neigung, sich mehr auf die erste Information zu verlassen, die einem angeboten wird („der Anker”), wenn man eine Entscheidung oder ein Urteil fällt. Es gibt ein kognitives Vorurteil, wenn andere Informationen in Beziehung zu dem Anker interpretiert werden.

[10] Siehe http://www.gallup.com/poll/195542/americans-trust-mass-media-sinks-new-low.aspx.

[11] Zur Untersuchung, was Menschen auf Nachrichten vertrauen lässt, siehe: https://www.americanpressinstitute.org/publications/reports/survey-research/trust-news/single-page.

[12] Siehe http://www.gallup.com/poll/195542/americans-trust-mass-media-sinks-new-low.aspx.

[13] Ebd.

[14] Siehe http://www.gallup.com/poll/192665/americans-confidence-newspapers-new-low.aspx?g_source=position2&g_medium=related&g_campaign=tiles.

[15] Siehe http://www.gallup.com/poll/192581/americans-confidence-institutions-stays-low.aspx?g_source=position1&g_medium=related&g_campaign=tiles.

[16] Siehe http://www.gallup.com/poll/183605/confidence-branches-government-remains-low.aspx?g_source=position3&g_medium=related&g_campaign=tiles.

[17] Siehe http://www.gallup.com/poll/203207/trump-job-approval-weekly.aspx and http://www.gallup.com/poll/202811/trump-sets-new-low-point-inaugural-approval-rating.aspx.

[18] Siehe https://www.forbes.com/sites/brettedkins/2017/02/23/poll-finds-that-more-americans-trust-the-media-than-donald-trump/#1cf5af01105d.

[19] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Third_rail_of_politics.

[20] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Cynthia_McKinney.

[21] Dieses Bestreben wurde mir von 9/11-Aktivisten berichtet, die mir von ihren Gesprächen mit Reportern erzählten, die für Nachrichtenunternehmen des Mainstreams arbeiteten. Diese Journalisten sind sich deutlich dessen bewusst, dass jegliche Berichte, die sie schreiben und die der amtlichen Erzählung über den 11. September widersprechen würden, nicht veröffentlicht werden. Darüber hinaus würden sie ihre Arbeitsstelle gekündigt bekommen oder zumindest auf eine bedeutungslose Stelle in ihrem Unternehmen ruhiggestellt. Darum ist diese Situation ausweglos, denn, wenn sie die Fesseln des Schweigens, die ihnen auferlegt worden sind, lösten und mit einer verbotenen Geschichte losgingen, würden sie zum Schweigen gebracht!

[22] James Rosen, „Watergate: CIA withheld data on double agent” [Watergate: CIA hielt Fakten über Doppelagenten zurück] (FoxNews.com, August 30, 2016) http://www.foxnews.com/politics/2016/08/30/watergate-cia-withheld-data-on-double-agent.html.

Das CIA-Dokument mit dem Titel „Working Draft—CIA Watergate History” [Arbeitsentwurf – CIA Watergate Geschichte] kann gefunden werden unter: http://www.judicialwatch.org/document-archive/jw-v-cia-watergate-cia-report-00146.

[23] Russ Baker, Family of Secrets: The Bush Dynasty, America’s Invisible Government, and the Hidden History of the Last Fifty Years (Bloomsbury Press, New York, 2009), Kapitel 9–11. Hinweis: Spekulationen über die Motive, Präsident Nixon aus dem Weißen Haus zu verdrängen, unterscheiden sich von Autor zu Autor.

[24] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Oil_depletion_allowance.

[25] Peter Dale Scott, The Road to 9/11: Wealth, Empire, and the Future of America (University of California Press, 2007). Scott definiert den Begriff „Tiefenstaat“ [deep state] als die verdeckten Teile der Regierung, die auf die privaten Einflüsse der Wohlhabenden als solche Einflüsse reagieren, die die Politik einer Regierung außerhalb normaler demokratischer Prozesse formen.

[26] Eine „geschlossene Gesellschaft“ [closed society] ist ein Synonym für eine totalitäre Gesellschaft, in der es keine Meinungsfreiheit oder Pressefreiheit ohne Bestrafung durch den Staatsapparat gibt. Zu den Beschreibungen für sowohl offene wie auch geschlossene Gesellschaft, vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Open_society. [https://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Gesellschaft]

Naomi Wolf, The End of America: Letter of Warning to a Young Patriot (Chelsea Green Publishing, 2007). Wolf zeigt zehn Schritte, die Diktatoren oder Möchtegern-Diktatoren beschreiten, wenn sie eine offene Gesellschaft verschließen wollen. Sie beschreibt, wie jeder dieser Schritte heute gerade in den USA durchgeführt wird.

[27] Charlotte Dennett, „The War on Terror and the Great Game for Oil: How the Media Missed the Context,“ in: Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myth of a Free Press, Kristina Borjesson (Promethius Books, 2004) [Charlotte Dennett; Das Große Spiel ums Öl: die bruchstückhafte Berichterstattung im Kampf um den Terror, in: Zensor USA. Wie die amerikanische Presse zum Schweigen gebracht wird; Kristina Borjesson (Hg.), Zürich 2004, S. 24-61].

[28] Daniel Yergin, The Prize: The Epic Quest for Oil, Money, and Power (Simon & Schuster; 1. Auflage, Januar 1991) [Daniel Yergin; Der Preis. Die Jagd nach Öl, Geld und Macht, S.Fischer 1991].

[29] Kristina Borjesson, ed., Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myth of a Free Press (Promethius Books, 2004). [Kristina Borjesson (Hg.), Zensor USA. Wie die amerikanische Presse zum Schweigen gebracht wird; Zürich 2004]

Eine kurze Zusammenfassung einiger der Geschichten in dem Buch, vgl. http://www.wanttoknow.info/massmedia.

[30] Michael Levine, „Mainstream Media: The Drug War’s Shills,“ Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myth of a Free Press, ed. Kristina Borjesson (Promethius Books, 2004) [Michael Levine; Lippenbekenntnisse: Die großen Lügen im Kampf gegen die Drogen; in: K. Borjesson, Zensor USA, S. 270ff.]

[31] Levine, „Mainstream Media,“ 166 [vgl. Lippenbekenntnisse].

[32] Levine, „Mainstream Media,“ 167.

[33] Ein paar Ausnahmen scheinen die Regel zu belegen, dass die Verwicklung der CIA in den Drogenhandel von den Medien ein verblüffendes Schweigen erntet. Eine frühe Ausnahme von dem Schweigen der Medien war eine Frontline-Sendung, die zuerst am 17. Mai 1988 ausgestrahlt wurde. Vgl. Transkript:http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/drugs/archive/gunsdrugscia.html.

Eine spätere Ausnahme war ein Artikel 1993 in der New York Times: „The CIA Drug Connection is as Old as the Agency“ [Die CIA-Drogen-Verbindung ist so alt wie die CIA]: http://www.nytimes.com/1993/12/03/opinion/03iht-edlarry.html.

Vor nicht langer Zeit, am 10. Oktober 2014 sprach The Huffingtown Post dieses Thema an. Siehe „Key Figures in CIA-Crack Cocaine Scandal Begin to Come Forward“ [Schlüsselpersonen aus dem CIA-Crack- Kokain-Skandal kommen langsam hervor] auf http://www.huffingtonpost.com/2014/10/10/gary-webb-dark-alliance_n_5961748.html. Dieser Artikel rechtfertigt Gary Webb, einen Journalisten mit Pulitzer Preis der The San Jose Mercury News, einer Zeitung, die 1996  seine Serie „Dark Alliance“ [Dunkle Verbindung] über die CIA/Crack Kokain/Contra Allianz publizierte. Für diesen Enthüllungsbericht wurde Webb von den Mainstreammedien (als der versteckten Hand des CIA) angeschmiert, weshalb er seine Arbeit und vielleicht sein Leben verlor. Webbs Bericht, dargestellt in Zensor USA [Into the Buzzsaw], und sein angeblicher „Suizid“ werden im dem Film Kill the Messenger von 2014 erzählt.

Noch letzthin, im Juni 2017, brachten A&E Networks zu meinem Erstaunen über ihren Geschichtskanal „America’s War on Drugs“ [Amerikas Krieg gegen Drogen], eine achtstündige Serie in vier Episoden, die tatsächlich die Wahrheit über die überragende Kontrolle der CIA des weltweiten Drogenhandels berichtete. Ich sage „tatsächIich“, weil wir nicht vergessen, dass in diesen 16 Jahren der Geschichtskanal eine größere Rolle dabei spielte, die amtliche Geschichte zum 11. September zu unterstützen und Fakten zu verschleiern, die dieser Erzählung widersprechen. Seitdem der Drogenkrieg vor 44 Jahren von Nixon erklärt worden war, bedeutet dies, dass wir bis 2045 warten müssen – 44 Jahre nach dem 11. September 2001 — damit der History channel uns die wahre Geschichte über 9/11 berichtet? Es könnte sein. Jedoch wollen wir hoffen, dass die Offenlegung der Wahrheit – auf allen Ebenen – in einer sehr viel schnelleren Schrittfolge in der heutigen Welt vorankommt.

Am Ende der ersten Episode von „America’s War on Drugs“ gibt es eine aufgenommene Unterhaltung zwischen John Ehrlichman, dem Berater und Chefbeistand für Inneres unter Präsident Nixon, und einem Journalisten von Harper’s Magazine, das Jahrzehnte, nachdem der „Drogenkrieg“ erklärt worden war, stattfand. Hier ist Ehrlichmans schauriges Eingeständnis, dass der Tiefe Staat am Werk war:

„Die Nixon-Kampagne hatte zwei Feinde, die linke Friedensbewegung und die Schwarzen“, sagte Ehrlichman. „Wir wussten, wir konnten es nicht illegal sein lassen, gegen den Krieg oder schwarz zu sein, jedoch in der Öffentlichkeit mit Hippies die Assoziation „Marihuana“ entstehen zu lassen, und bei Schwarzen „Heroin“, und dann beide heftig zu kriminalisieren, so könnten wir jene Gemeinschaften auseinanderbrechen. Wir konnten ihre Anführer verhaften, ihre Häuser überfallen, ihre Treffen beenden und sie Abend für Abend in den Nachrichten verunglimpfen. Wussten wir, dass wir in Bezug auf die Drogen logen? Natürlich wussten wir das.“

Diese Serie ist hier zu sehen: http://www.history.com/shows/americas-war-on-drugs.

[34] In Großbritannien ist das Serious Crime Act ein Gesetz, dass die Ermöglicher von Verbrechen (wie Anwälte, Steuerberatern und andere Berufe) so schuldig sind wie jene, die aktiv das Verbrechen begehen. Vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Serious_Crime_Act_2014 und https://www.palmerslaw.co.uk/articles/law-body-concerned-over-professional-enabler-offence.

[35] Levine, „Mainstream Media,“ 192.

[36] Einige nennen unser Regierungssystem eine Demokratie, aber das ist eigentlich nicht richtig. Nach unseren Gründern haben wir eine Republik („wenn ihr sie erhalten könnt,“ scherzte Benjamin Franklin). Ich bevorzuge den Ausdruck „konstitutionelle demokratische Republik“, den während unser republikanisches Regierungssystem auf der US-Verfassung gründet, verwenden wir demokratische Prozesse, um unsere Repräsentanten auszuwählen.

[37] Kristina Borjesson, „Into the Buzzsaw,“ Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myth of a Free Press, ed. Kristina Borjesson (Promethius Books, 2004), 318 [Zensor USA].

Dieses Video zeigt, wie das CIA-Team eine falsche Erzählung aufbaut, um die Augenzeugen zu diskreditieren: https://www.youtube.com/watch?v=IyluFVxqBlo.

[38] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/TWA_Flight_800.

[39] Borjesson, Buzzsaw, 317.

[40] Ebd.

[41] Kristina Borjesson, Buzzsaw.

[42] Borjesson, Buzzsaw, 284.

[43] Ebd.

[44] Borjesson, Buzzsaw, 286–287.

[45] Siehe http://www1.ae911truth.org/downloads/documents/primer_paint_Niels_Harrit.pdf.

[46] Siehe NISTs „Frequently Asked Questions“ [Häufig gestellte Fragen] über den Einsturz von WTC 7 und den Twin Towers: https://www.nist.gov/pba/questions-and-answers-about-nist-wtc-7-investigation und https://www.nist.gov/el/faqs-nist-wtc-towers-investigation.

[47] David Ray Griffin, The Mysterious Collapse of World Trade Center 7: Why the Final Official Report about 9/11 is Unscientific and False (Olive Branch Press, 2010) [Der mysteriöse Einsturz von World Trade Center 7: Warum der offizielle Abschlußbericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist (mit einem Vorwort von Dr. Daniele Ganser); Peace-Press 2017]; Kapitel 7–10.

Chris Sarns, „Fraud Exposed in NIST WTC 7 Reports“ [Betrug in WTC7-Berichten aufgedeckt], Teile 1–5:
http://www.ae911truth.org/news/317-news-media-events-fraud-exposed-in-nist-wtc-7-reports-part-1.html
http://www.ae911truth.org/news/318-news-media-events-fraud-exposed-in-nist-wtc-7-reports-part-2.html
http://www.ae911truth.org/news/319-news-media-events-fraud-exposed-in-nist-wtc-7-reports-part-3.html
http://www.ae911truth.org/news/320-news-media-events-fraud-exposed-in-nist-wtc-7-reports-part-4.html
http://www.ae911truth.org/news/321-news-media-events-fraud-exposed-in-nist-wtc-7-reports-part-5.html

Simon Falkner und Chris Sarns, „NIST’s WTC 7 Reports: Filled with Fantasy, Fiction and Fraud“[NISTs WTC7-Berichte: Angefüllt mit Fantasie, Fiktion und Betrug], Teile 1–6:
http://www.ae911truth.org/news/186-news-media-events-1-of-6-nist-fraud.html
http://www.ae911truth.org/news/190-news-media-events-2-of-6-nist-fraud.html
http://www.ae911truth.org/news/197-news-media-events-3-of-6-nist-fraud-3.html
http://www.ae911truth.org/news/206-news-media-events-4-of-6-nist-fraud-4.html
http://www.ae911truth.org/news/215-news-media-events-5-of-6-nist-fraud-5.html
http://www.ae911truth.org/news/217-news-media-events-6-of-6-nist-fraud-6.html

[48] Siehe http://cryptome.org/nist070709.pdf.

[49] Siehe http://www.denverpost.com/2009/09/25/carroll-public-tv-and-the-truthers und http://colorado911truth.org/2009/08/denver-post-publishes-hit-piece-on-kbdi-and-9-11-truth. Siehe den Artikel in der Denver Post: http://www.denverpost.com/2009/08/19/kbdi-pushes-limits-on-controversial-pledge-tie-ins.

Siehe die Antwort von Colorado 9/11 Truth and friends auf diese zwei Angriffe: http://colorado911truth.org/2009/10/open-letter-to-the-denver-post.

[50] Borjesson, Buzzsaw, 304.

[51] Siehe Lance deHaven-Smith, „Frequently Asked Questions about State Crimes Against Democracy (SCADs)“ [Häufig gestellte Fragen über Staatsverbrechen gegen die Demokratie]: http://dehaven-smith.com/faq/default.html.

[52] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Hero%27s_journey und http://www.mythologyteacher.com/documents/TheHeroJourney.pdf.

[53] Siehe https://www.amazon.com/Twa-Flight-800-Kristina-Borjesson/dp/B00GDIHO5M.

[54] Siehe http://www.democracynow.org/2013/6/20/did_us_govt_lie_about_twa.

[55] Monika Jensen-Stevenson, „Verdict First, Evidence Later: The Case for Bobby Garwood, “ Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myth of a Free Press, ed. Kristina Borjesson (Promethius Books, 2004) [Erst das Urteil, dann die Beweise. Der Fall Bobby Garwood; in: Zensor USA, 2004].

[56] Jensen-Stevenson, Verdict First, 263 and 278.

[57] Jensen-Stevenson, Verdict First, 263–264.

[58] Jensen-Stevenson, Verdict First, 271.

[59] Jensen-Stevenson, Verdict First, 260.

[60] Ebd.

[61] Monika Jensen-Stevenson, Spite House: The Last Secret of the War in Vietnam (W W Norton & Co Inc; 1st ed. edition, March 1997).

[62] Jensen-Stevenson, Verdict First, 275–276.

[63] Ebd.

[64] Jensen-Stevenson, Verdict First, 260.

[65] Jensen-Stevenson, Verdict First, 277.

[66] In einer persönlichen E-Mail bestätigte Barbara Honegger mir, dass sie die Quelle dieses Zitats war, als sie als damalige politische Analystin des Weißen Hauses im Februar 1981 bei einem Treffen im Roosevelt-Raum des Weißen Hauses mit Präsident Reagan und seinem neuen Kabinettsmitgliedern und der Führung der Geheimdienste war. Der neue CIA-Direktor William Casey sprach diese Worte als Antwort auf die Frage des Präsidenten, die er allen Kabinettsmitgliedern und der Geheimdienstführung stellte: „Was sind Ihre Hauptziele für Ihr Ministerium oder Ihren Dienst?“ Als sie vom Weißen Haus nach Kalifornien zurückkehrte und mit der Radiomoderatorin Mae Brussell zusammenarbeitete, war sie auch die Quelle für Brussells Bericht aus zweiter Hand über Caseys Worte. Honegger sagte auch, dass sie sich erinnere, wie Casey sagte: „… Programm ist ein Erfolg“ statt „… Programm ist vollständig.“ Für weitere Details über Honeggers Bericht zu diesem Zitat, siehe http://www.infiniteunknown.net/2015/01/15/did-cia-director-william-casey-really-say-well-know-our-disinformation-program-is-complete-when-everything-the-american-public-believes-is-false.

[67] Elizabeth Woodworth, „The Media Response to the Growing Influence of the 9/11 Truth Movement.“ Siehe insbesondere Teile II und III: http://www.globalresearch.ca/the-media-response-to-the-growing-influence-of-the-9-11-truth-movement-2/17624  und http://www.globalresearch.ca/the-911-attacks-keeping-the-lid-on-the-lie-media-response-to-the-growing-influence-of-the-911-truth-movement/5373217.

[68] Ich habe mir diesen Ausdruck von Dr. Kevin Barrett geliehen, der beobachtet hat, dass die alternativen Medien, die größere Geldsummen von Stiftungen erhalten, die sind, die es ablehnen, über die Beweise zu berichten, die der amtlichen 9/11-Erzählung widersprechen, was bedeutet, dass sie ihre Unterstützung verlieren würden, wenn sie über die Schwelle des 11. September treten. Ich kann nicht mit irgendeiner Sicherheit behaupten, warum insbesondere diese alternativen Medien nicht den 11. September mit Ernsthaftigkeit und Tiefe angehen, aber ich habe den Verdacht, dass seine Analyse weitgehend richtig ist.

[69] „Exclusive: Daniel Ellsberg Says Sibel Edmonds Case ,Far More Explosive Than Pentagon Papers‘“ [Exklusiv: Daniel Ellsberg sagt, dass Sibel Edmonds Fall ,weitaus explosive sei als die Pentagon-Papiere‘“], http://www.bradblog.com/?p=5260.

[70] „Exclusive: FBI Whistleblower Sibel Edmonds is Ready to Talk!“ [„Exklusiv: FBI Whistleblower Sibel Edmonds ist bereit zum Reden!“], http://www.bradblog.com/?p=2498. Dieser Artikel enthält eine generelle Liste von Edmonds' Behauptungen.

[71] „Exclusive: Daniel Ellsberg Says,“ http://www.bradblog.com/?p=5260.

[72] Ebd.

[73] Ebd.

[74] Ebd.

[75] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Sibel_Edmonds.

[76] John Pilger, „In the freest press on earth, humanity is reported in terms of its usefulness to US power“ [In der freiesten Presse der Welt wird Menschlichkeit in Bezug auf ihren Nutzen für die Macht der USA berichtet], 20. Februar 2001. Siehe http://web.archive.org/web/20050307033903/http://pilger.carlton.com/print/47638.

[77] Für einen kurzen Abriss, warum die wahren Ereignisse des 11. September – wie auch die anderen Themen, die die machtvollen Interessen bedrohen, unser politisches System, unsere US-Außenpolitik – nicht von den Medien berichtet werden, siehe Washington’s Blog, „7 Reasons that the Corporate Media Is Pro-War“ [7 Gründe, warum die Unternehmensmedien für den Krieg sind]: http://www.washingtonsblog.com/2016/12/7-reasons-corporate-media-pro-war.html.

[78] Hier sind einige Bücher (neben Kristina Borjessons Into the Buzzsaw),  die aufhellen, wie Pressezensur auftritt, sowohl durch den Einfluss der Mächtigen als auch die Unternehmensstruktur:

- Ben H. Bagdikian, The New Media Monopoly (Beacon Press, 2004).

- Kristina Borjesson, Editor, Feet to the Fire: The Media After 9/11—Top Journalists Speak Out (Prometheus Books, 2005).

- Robert Cirino, Don’t Blame the People (Random House; First Vintage Books Edition, 1972).

- Alex Constantine, Virtual Government (Feral House, 1997).

- Deborah Davis, Katharine The Great: Katharine Graham And Her Washington Post Empire (Sheridan Square Press, 1991).

- Lance deHaven-Smith, Conspiracy Theory in America (University of Texas Press, 2013).

- Edward S.Herman, The Myth of the Liberal Media: An Edward S. Herman Reader (Peter Lang Inc., International Academic Publishers, November 1999).

- Yahya R. Kamalipour und Nancy Snow (Hg.), War, Media, and Propaganda: A Global Perspective (Rowman & Littlefield Publishers, Inc., 2004).

- Bill Kovach und Tom Rosenstiel, The Elements of Journalism: What Newspeople Should Know and the Public Should Expect — Revised and Updated Third Edition (Three Rivers Press, 2014).

- Robert W. McChesney, Digital Disconnect: How Capitalism is Turning the Internet Against Democracy (The New Press, 2013).

- Robert W. McChesney, Our Unfree Press (The New Press, 2004).

- Robert W. McChesney, Rich Media, Poor Democracy (The New Press; new edition June 2, 2015).

- Michael Parenti, Inventing Reality: The Politics of News Media (St. Martin’s Press, 1993).

- Nancy Snow, Information War: American Propaganda, Free Speech an Opinion Control Since 9-11 (Hushion House, Toronto, 2003).

- Hugh Wilford, The Mighty Wurlitzer: How the CIA Played America (Harvard University Press, 2008).

- Barrie Zwicker, Towers of Deception: The Media Cover-up of 9/11 (New Society Publishers, 2006).

Und hier ein paar Filme über die Pressezensur, alle können über eine Suchmaschine im Internet gefunden werden: „The War You Don’t See“ (John Pilger); „Buying the War“ (Bill Moyers); „The Myth of the Liberal Media“ (Edward Herman und Noam Chomsky); „Fear and Favor in the Newsroom“; „Who’s Afraid of Rupert Murdoch?“ (von Jim Gilmore auf Frontline); und „Psywar“ und „The Power Principle—Part 2: Propaganda“ (zwei Metanoia Filme von Scott Noble).

[79] Siehe https://www.eisenhower.archives.gov/research/online_documents/farewell_address/Reading_Copy.pdf und https://www.youtube.com/watch?v=8y06NSBBRtY.

[80] Der Begriff „consensus” [Konsens] hat unterschiedliche Bedeutungen, die von ihrem Kontext abhängen. In diesem Kontext bezieht sich der Begriff auf die Echokammer der Medien, die damit beginnt, dass einige Reporter eine amtliche Erzählung nachplappern und weitere auf den Zug [bandwagon] aufspringen, ohne weitere Untersuchung oder Analyse.

[81] „News factories“ [Nachrichtenfabriken] ist ein beschreibender Ausdruck von Davies Flat Earth News.

[82] Diese Information ist eine Zusammenstellung von Borjessons Into the Buzzsaw und Davies Flat Earth News. Sie kann auch in vielen anderen medienkritischen, DVDs, und Artikeln gefunden werden, von denen einige in Anmerkung 78 genannt sind.

[83] Siehe „9/11: Why Do Bill Moyers and Robert Parry Accept Miracles?“ [Warum glauben Bill Moyers und Robert Parry an Wunder?], https://www.youtube.com/watch?v=vKJGsCPrdfw.

[84] Für fesselnde Informationen über Funding und Beziehungen einiger links-alternativer Medien, die die Wahrheit des 11. September zensiert haben, siehe „Norman Solomon: FAIR/Institute for Public Accuracy“ auf: http://www.oilempire.us/solomon.html.

[85] Hinsichtlich der Auseinandersetzung um Michael Hastings Unfalltod, siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Hastings_(journalist).

Hinsichtlich der Auseinandersetzung um Gary Webbs Tod durch Suizid, siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Gary_Webb.

Siehe auch Ryan Devereaux, „Managing a Nightmare: How the CIA Watched Over the Destruction of Gary Webb“ [Einen Albtraum organisieren: Wie die CIA über die Zerstörung von Gary Webb wachte], auf: https://theintercept.com/2014/09/25/managing-nightmare-cia-media-destruction-gary-webb.

Ob diese Tode nun Morde waren oder nicht, die psychologische Agonie, ja selbst Terror, den Geheimdienste Reportern zufügen können, dient als eine Warnung an andere Journalisten, auf ihre Schritte achtzugeben. Allein die Auseinandersetzung um diese Tode hat einen unverkennbar schaurigen Effekt auf jeden Journalisten, der es in Erwägung zieht, sich auf das Gebiet der Stromschienen zu wagen.

[86] Graeme MacQueen, „The ,Inside Job’ Hypothesis of the 9/11 Attacks: JFK, 9/11 and the American Left: Beyond Their Wildest Dreams“ [Die Inside-Job-Hypothese der Angriffe des 11. September: JFK, 9/11 und die amerikanische Linke: Jenseits ihrer wildesten Träume] https://www.globalresearch.ca/the-inside-job-hypothesis-of-the-911-attacks-911-and-the-american-left/5579911; https://truthandshadows.wordpress.com/2017/03/14/911-and-american-left/#more-4073.

[87] Von Russ Bakers Artikel „Why We Don't Get—And Don’t Want to Hear—the Truth“ [Warum wir die Wahrheit nicht erhalten und nicht hören wollen], 4. April 2014, https://whowhatwhy.org/2014/04/04/dont-get-dont-want-hear-truth.

[88] David Ray Griffin und Peter Dale Scott, eds., 9/11 and American Empire: Intellectuals Speak Out (Olive Branch Press, 2007), 26.

[89] Viele Schwächen machten den Nürnberger Prozessen angeblich zu schaffen, so dass sie diese zu einem nicht gerade idealen Standard für künftige Verfahren machten. Kritiker führen die Doppelmoral an, die die Alliierten davon ausnahm, wegen Verbrechen angeklagt zu werden, die jenen der Nazis glichen. Andere Fehler können aufgetreten sein, jedoch ist dieses große Thema außerhalb des Blickwinkels dieser Untersuchung. Letzten Endes jedoch wurden diese historischen Prozesse das Modell und der Antrieb für die Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord, die universelle Erklärung der Menschenrechte, die Nürnberger Prinzipien, die Konvention zur Verdammung des Statuts zur Begrenzung von Kriegsverbrechen und Kriegen gegen die Menschlichkeit, und für die Genfer Konvention.

Um die Hindernisse, die heutigen US-Kriegsverbrecher anzuklagen, zu verstehen, siehe ein Interview mit Rebecca Gordon, Ph.D., hinsichtlich ihres Buchs, American Nuremberg, auf RTs „Watching the Hawks,“ April 6, 2016: https://www.youtube.com/watch?v=WcRNhg-R4Sg.

[90] Meinen Dank an Kristina Borjesson, dass sie mir die Unterscheidung zwischen sozialen Themen und „third rail issues“ [Stromschienenthemen] aufzeigte, und für die Information darüber, wie sie von der Presse behandelt werden.

[91] Siehe https://www.wanttoknow.info/011225nytimes. Für weitere Beispiele der medialen Vertuschungen, siehe https://www.wanttoknow.info/massmedianewsarticles.

[92] Unabhängige Nachrichtenquellen hinsichtlich des Themas 11. September sind exemplarisch Global Research (http://www.globalresearch.ca); The Corbett Report (https://www.corbettreport.com); und Sibel Edmonds’ Newsbud (https://www.newsbud.com).

[93] Charlotte Dennett, „The War on Terror and the Great Game for Oil: How the Media Missed the Context, Into the Buzzsaw: Leading Journalists Expose the Myth of a Free Press, ed. Kristina Borjesson (Promethius Books, 2004)“ [Das große Spiel ums Öl: die bruchstückhafte Berichterstattung im Kampf gegen den Terror, in: Zensor USA, Kristina Borjesson, Zürich 2004].

[94] Das Zitat ist in Michael Parentis „Inventing Reality: The Politics of News Media,“ 2. Auflage (St. Martin’s Press, Inc., 1993) 41.

[95] Ebd.

[96] Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polls_about_9/11_conspiracy_theories. Auch, http://rethink911.org/news/new-poll-finds-most-americans-open-to-alternative-911-theories.



Zurück zum Inhaltsverzeichnis aller Teile