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PHYSIK  BEWEIST SPRENGUNG*


Teil 23 - linguistische Bewusstseinskontrolle


Warum ich nicht mehr von 9/11 spreche    


von Edward Curtin  


Original: „Why I Don’t Speak of 9/11 Anymore”, aus: Journal of 9/11 Studies / Letters September 2016


http://www.journalof911studies.com/why-i-dont-speak-of-911-anymore/



Dienstag, 11. September 2001, war für mich ein unterrichtsfreier Tag. Ich war zu Hause, als das Telefon um 9 Uhr morgens klingelte. Es meldete sich meine Tochter, die mit ihrem zukünftigen Ehemann für eine Woche in den Ferien war. „Mach’ den Fernseher an“, sagte sie. „Warum?“ fragte ich. „Hast du es nicht gehört? Ein Flugzeug hat den Turm des World Trade Centers getroffen.“


Ich machte das Fernsehen an und sah ein Flugzeug in den Turm stürzen. Ich sagte: „Sie haben gerade eine Wiederholung gezeigt.“

Sie korrigierte mich sofort: „Nein, das war ein anderes Flugzeug.“ Und wir sprachen miteinander, während wir mit Schrecken feststellten, dass es diesmal der Südturm war. Neben meiner Tochter sass mein zukünftiger Schwiegersohn; er hatte seit einem Jahr keinen Tag frei gehabt. Schliesslich hatte er eine Woche frei bekommen, so dass sie zum Cape Cod fahren konnten. Er arbeitete im 100. Stockwerk des Südturms. Durch Zufall entkam er dem Tod, in den 176 seiner Kollegen gerissen wurden.

Das war mein Zugang zu den Anschlägen. Fünfzehn Jahre liegen hinter uns, und doch erscheint es wie der gestrige Tag. Und dann erscheint es auch wieder wie vor langer, langer Zeit.


Die folgenden Tage, als die Regierung und die Medien Osama bin Laden und die 19 Araber beschuldigten, für die Angriffe verantwortlich zu sein, sagte ich einem Freund, dass das, was ich hörte, nicht glaubhaft sei; die offizielle Story war voller Lücken. Meine Reaktion kann ich nicht vollständig erklären, aber sie veranlasste mich zur Suche nach der Wahrheit. Ich ging sporadisch vor. Jedoch im Herbst 2004 mit Hilfe der ausserordentlichen Arbeit von David Ray Griffin und anderen frühen Skeptikern konnte ich die Gründe für meine anfängliche Intuition formulieren. Ich machte mich daran, einen College-Kurs darüber zu entwerfen, was „9/11“ genannt wurde.

Aber ich beziehe diese Zahlen (9/11) nicht länger auf die Ereignisse jenes Tages. Den Grund dafür will ich erklären.


Im Jahr 2004 war ich überzeugt, dass die Behauptungen der US-Regierung (und des 9/11 Kommissionsberichts) fiktiv waren. Sie schienen so offensichtlich falsch, dass ich schlussfolgerte, die Angriffe waren eine Geheimdienstoperation des Tiefen Staats (deep-state), die bezweckte, einen nationalen Notstand zu erzeugen, um Angriffskriege zu rechtfertigen, die beschönigend als „Kriege gegen den Terror“ bekannt wurden. Die komplexe Vorbereitung der Angriffe, und das Fehlen jeglichen Beweises für die Behauptungen der Regierung weisen darauf hin, dass ein grosser Vorbereitungsaufwand getroffen worden war.

So war ich verärgert und verwundert darüber, dass so viele Leuten unbekümmert sind und es ihnen an Interesse mangelt, das wohl wichtigste Weltereignis seit der Ermordung von Präsident Kennedy zu untersuchen. Ich verstand die unterschiedlichen psychologischen Dimensionen dieser Leugnung, die Angst, kognitive Dissonanz usw., aber ich nahm auch etwas anderes wahr. Bei so vielen Menschen schien ihr Verstand schon von Beginn an „zurechtgemacht“ zu sein. Ich fand, dass viele junge Leute die Ausnahme bildeten, wohingegen die meisten Älteren die offizielle Erzählung nicht zu hinterfragen wagten. Dies schloss viele prominente linke Kritiker der amerikanischen Aussenpolitik mit ein. Nachdem nun fünfzehn Jahre verstrichen sind, scheint dies mehr als je wahr zu sein.


Mit dem Drängen von Menschen wie Graeme MacQueen, Lance deHaven-Smith, T.H. Meyer, und anderen, zog ich den Schluss, dass vor, während und nach den Angriffen ein Prozess linguistischer Bewusstseinskontrolle (linguistic mind-control) erfolgt war. Wie bei jeder guten Propaganda musste die Sprache ein Zeit lang angedeutet und durch Vermittler eingeführt werden. Sie sollte so „natürlich“ erscheinen, als wäre sie aus den Ereignissen heraus entstanden - und nicht ihnen aufgesetzt - wäre. Und sie musste beständig und immer wiederholt werden.


Zusammenfassend werde ich die Begriffe auflisten, von denen ich glaube, dass sie „die Gedanken“ jener formten, die es bisher abgelehnt hatten, die Behauptungen der Regierung zu den Angriffen des 11. September und zu den darauf folgenden Angriffen mit Anthrax (Milzbranderregern) zu untersuchen.


1. Pearl Harbor. Wie von David Ray Griffin  und anderen festgestellt, wurde dieser Begriff im September 2000 im Bericht „Rebuilding America’s Defenses“ [Wiederaufbau der Verteidigung Amerikas] des Project for the New American Century [Projekt für das neue Amerikanische Jahrhundert] geprägt. Seine neokonservativen Autoren meinten, dass die USA nicht in der Lage wären, den Irak, Afghanistan, usw. „ohne ein katastrophales Ereignis – wie ein neues Pearl Harbor“ - anzugreifen. Zufälliger Weise oder auch nicht, erschien der Film „Pearl Harbor“, der mit Hilfe des Pentagon und eines enormen Budgets gedreht wurde, am 25. Mai 2001. Er wurde ein Kassenerfolg und lief den Sommer über in den Kinos. Der Gedanke an den Angriff auf Pearl Harbor (der für die US-Regierung keine Überraschung war, jedoch als solche dargestellt wurde) lag in der Luft, trotz der Tatsache, dass der 60. Jahrestag jenes Angriffs erst am 7. Dezember 2001 stattfand und dieser ein wahrscheinlicheres Datum für die Veröffentlichung darstellte.

Als die Angriffe des 11. September geschahen, wurde der Vergleich mit Pearl Harbor aus der gesellschaftlichen Atmosphäre herausgegriffen, sofort angenommen und unzählige Male verwendet. Selbst George W. Bush soll die Zeit gefunden haben, ihn in jener Nacht in seinem Tagebuch zu verwenden. Die Beispiele für die Anwendung dieses Vergleichs sind mannigfaltig, doch da ich hier eine Übersicht gebe, unterlasse ich es, sie einzeln zu nennen. Jeder Gelegenheitsforscher kann sie bestätigen.

2. Homeland [Heimat]. Dieser fremde unamerikanische Begriff ist ein weiteres Wort aus dem 2. Weltkrieg, und zwar das eines anderen Feindes – Nazi-Deutschlands –  und wurde auch viele Male von den neokonservativen Autoren von „Rebuilding America’s Defenses“ verwendet. Ich bezweifle, dass irgendein Durchschnittsamerikaner jenen Begriff zuvor auf dieses Land bezogen hatte. Natürlich wurde es der Eigenname für das Department of Homeland Security [Department für Heimatsicherheit], bei dem Heim mit Sicherheit vermählt wurde, um einen beruhigenden Namen zu bilden, der gleichzeitig und unbewusst eine Verteidigung gegen etwas Böses suggeriert, das Hitler ähnelt und von aussen kommt. Nicht zufällig führte Hitler diese Bezeichnung auf der Kundgebung in Nürnberg 1934 in die Sprache der Nazi-Propaganda ein. Beide Verwendungen schwören Bilder eines Daheims herauf, das von fremden Mächten belagert wird, die es zerstören wollen; deshalb sollte präventives Handeln gerechtfertigt sein.

3. Ground Zero. Dies ist ein dritter Begriff aus dem 2. Weltkrieg („dem guten Krieg“), der zuerst von Mark Walsh (auch bekannt als „der Harley Guy“ [der Harley Typ], weil der ein Harley-Davidson-T-Shirt trug) um 11.55 Uhr morgens am 11. September in einem Interview auf der Strasse mit dem Fox News Reporter Rick Leventhal verwendet wurde. Walsh wurde als ein freier Mitarbeiter von Fox identifiziert, und er gab für den Einsturz der Zwillingstürme eine präzise und gut einstudierte, aber unlogische Erklärung, die später von der Regierung übernommen wurde: „Hauptsächlich wegen eines Bauversagens, weil der Brand zu stark war.“

Ground Zero ist ein Begriff, der zuerst von US-Wissenschaftlern verwendet wurde, um den Ort zu bezeichnen, an dem sie die erste Atombombe in New Mexiko 1945 explodieren liessen – wurde zu einem weiteren Ausdruck, der von den Medien aufgenommen wurde. Er suggeriert, dass ein atomarer Angriff stattgefunden habe oder in der Zukunft stattfinden würde, wenn die USA nicht handelten. Der nukleare Schrecken wurde in den Tagen und Monaten nach den Angriffen von George W. Bush und US-Amtsträgern wieder und wieder an die Wand gemalt, obgleich Atomwaffen nicht das Thema waren. Die Verbindung von „nuklear“ mit „Ground Zero“ diente jedoch dazu, den Angstfaktor dramatisch zu steigern. Ironischerweise wurde das Projekt zur Entwicklung der Atombombe „Manhattan Projekt“ genannt und hatte ein paar Strassenzüge nördlich des World Trade Centers am Broadway 270 in New York City seinen Hauptsitz.

4. Das Undenkbare [the Unthinkable]. Dies ist ein anderer atomarer Begriff, dessen Gebrauch durch linguistische Gedankenmanipulation [mind control] und Propaganda von Graeme MacQueen im vorletzten Kapitel von The 2001 Antrax Deception [Der 2001 Milzbrandbetrug] analysiert wurde. Er weist auf die strukturierte Verwendung dieses Begriffs vor und nach dem 11. September hin, obwohl er sagt: „Das Muster könnte keinen grossen Plan ankündigen … Es verdient nähere Untersuchung und Betrachtung.“ Worauf er dann einen überzeugenden Fall präsentiert, dass die Verwendung dieses Begriffs nicht versehentlich erfolgte. Er weist darauf hin, wie George W. Bush in einer grösseren Rede zur Aussenpolitik am 1. Mai 2001 „einen informellen öffentlichen Hinweis gab, dass die USA beabsichtigten, sich einseitig vom ABM Vertrag zurückzuziehen“; Bush sagte, die USA müssten gewillt sein, „das Undenkbare zu überdenken“ [rethink the unthinkable]. Dies wäre wegen des Terrorismus und der Schurkenstaaten mit „Massenvernichtungswaffen“ notwendig. PNAC argumentierte ebenso, dass die USA sich von dem Vertrag zurückziehen sollten. Ein Unterzeichner des Vertrages konnte nur von dem Vertrag zurücktreten, nachdem er dies sechs Monate zuvor angekündigt hatte, und nur wegen „aussergewöhnlicher Ereignisse“, die „seine obersten Interessen gefährden“. Als die Angriffe des 11. September geschehen waren, überdachte Bush das Undenkbare und gab am 13. Dezember die formale Erklärung, dass die USA sich vom ABM-Vertrag zurückzögen. MacQueen konkretisiert die vielen Male, bei denen verschiedene Medien den Begriff „Undenkbar“ im Oktober 2001 im Zusammenhang mit den Anthrax-Angriffen gebrauchten. Er erklärt dessen Verwendung in einem der Briefe mit Milzbrandsporen – „The Unthinkabel“ [sic].

Er erklärt, dass die Medien, die den Begriff so oft gebrauchten, sich zu der Zeit nicht über die Verwendung in dem Milzbrandbrief selbst im Klaren waren, da der Inhalt des Briefes noch nicht veröffentlicht worden war, und dass der Briefschreiber den Brief verschickt hatte, bevor die Medien begannen, das Wort zu verwenden. Er eröffnete einen felsenfesten Fall, indem er die Beteiligung der US-Regierung an den Anthrax-Angriffen und darum an den Angriffen des 11. September aufzeigte. Indem er den Gebrauch des Begriffs „undenkbar“ in all seinen Abstufungen „problematisch“ nennt, schreibt er: „Die Wahrheit besteht darin, dass die Verwendung von ,das Undenkbare‘ in diesem Brief in Richtung US-Militär und Geheimdienstkreise verweist, wenn das Gewicht sowohl auf die Bedeutung dieses Begriffs in Kreisen der US-Strategen wie auf andere wichtige Verwendungen des Begriffs im Jahr 2001 gelegt wird.“

Ich werde an Orwells Gedanken in „1984“ erinnert: „Ein häretischer Gedanke – das bedeutet ein Gedanke, der von den Prinzipien von Ingsoc abweicht – sollte wörtlich undenkbar sein, zumindest insofern ein Gedanke von Worten abhängt.“ Darum wird die Verwendung von „das Undenkbare“ durch die Regierung und die Medien ein klassischer Fall von „Doppeldenk“ [doublethink]. Das Undenkbare ist undenkbar.

5. 9/11. Dies ist der Schlüsselbegriff, der die Jahre danach immer weiter nachgeklungen ist und den die anderen umkreisten. Es ist eine ungewöhnliche numerische Bezeichnung, die auf ein historisches Ereignis angewendet wurde, und es ist offensichtlich zugleich eine Notrufnummer. Versuchen Sie sich anderer numerischer Benennungen wichtiger Ereignisse in der amerikanischen Geschichte zu erinnern. Der zukünftige Redakteur von The New York Times und Unterstützer des Irakkrieges, Bill Keller, führte diese Verbindung am folgenden Morgen in einem Meinungskommentar der NY Times ein: „Amerikas Notfall-Leitung: 911.“

Die Verknüpfung der Angriffe mit einem permanenten nationalen Notfall wurde somit sublim eingeführt, indem Keller neunmal Israel erwähnte, und siebenmal die Situation der USA mit jener von Israel als Ziel von Terroristen verglich. Sein erster Satz lautete: „Eine Antwort Israels auf den passend datierten Weckruf könnte gut sein: ,Jetzt wisst ihr Bescheid.‘“ Indem der 11. September als 9/11 bezeichnet wurde, wurde ein endloser nationaler Notfall eng mit einem endlosen Krieg gegen den Terror vermählt, mit dem Ziel, Hitler-ähnliche Terroristen daran zu hindern, uns mit Atomwaffen auszulöschen, was einen weiteren Ground Zero oder Holocaust auslösen könnte. Es ist ein Begriff, der alle Hebel in Bewegung setzt, die geeignet sind, eine nicht endende soziale Furcht und Angst zu erzeugen. Hier zeigt sich Sprache als Zauberei; hier ist sie Propaganda der effektivsten Art. Selbst das Journal of 9/11 Studies verwendet den Begriff, der durch endlose Wiederholungen zu einem festen Inventar öffentlichen Bewusstseins geworden ist. Wie George W. Bush ihn später verwenden sollte, indem er Saddam Hussein mit „9/11“ verband und den Irakkrieg vorantrieb: „Wir möchten nicht, dass aus dem rauchenden Colt eine Pilzwolke wird.“ Alle Zutaten für ein Smoothie linguistischer Bewusstseinskontrolle waren zusammengemixt worden.

Ich habe daraus geschlossen – wobei ein Beweis zu diesem Zeitpunkt wegen solcher Propagandatechniken unmöglich ist -, dass der Gebrauch all dieser Worte Teil einer höchst ausgeklügelten Kampagne linguistischer Bewusstseinskontrolle ist, um ein Narrativ zu erzeugen, das sich im Bewusstsein von Hunderten von Millionen Menschen eingenistet hat und das sehr schwer wieder loszuwerden ist.

 

Das ist der Grund, warum ich nicht mehr von „9/11“ spreche. Ich bezeichne jene Ereignisse als die Angriffe des 11. September 2001. Aber ich bin mir nicht klar, wie der Schaden behoben werden kann.


Lance deHaven-Smith drückt es in Conspiracy Theory in America passend aus: „Die Schnelligkeit, mit der die neue Sprache des Krieges gegen den Terror auftauchte und sich festsetzte; die Synergie zwischen den Begriffen und der Nomenklatur des 2. Weltkriegs; und über all dem die Verbindungen zwischen den vielen Begriffen und dem Notfallmotiv von „9/11“ und „9-1-1“ – nur einer dieser Faktoren allein, aber sicher nicht alle von ihnen zusammen – steigern die Wahrscheinlichkeit, dass die Arbeit an diesem linguistischen Konstrukt lange vor 9/11 begann. … Es stellt sich heraus, dass politische Verbrechen der Elite, selbst Hochverrat, tatsächlich zur offiziellen Politik werden können.“


Es ist unnötig zu erwähnen, dass die Verwendung der Worte „Wahrscheinlichkeit“ und „können“ korrekt sind, wenn man dem strikten Empirismus anhängt. Jedoch wenn man seinen ganzen Text liest, ist es für mich offensichtlich, dass er diese „Koinzidenzien“ als Teil einer Verschwörung ansieht. Auch ich bin zu dieser Schlussfolgerung gekommen. Wie Thoreau es in seiner unterschätzten humorvollen Weise ausdrückte: „Einige Indizienbeweise sind sehr ausgeprägt, so als ob man eine Forelle in der Milch findet.“


Der Beweis für linguistische Bewusstseinskontrolle steht natürlich nicht für sich alleine, auch wenn das der Gegenstand dieses Textes ist. Er untermauert die wirklichen Angriffe des 11. September und die darauffolgenden Milzbrand-Angriffe, die miteinander verbunden sind. Die offiziellen Erklärungen für diese Ereignisse an sich halten der elementaren Logik nicht stand und sind schlicht und einfach falsch, wie es von Tausenden anerkannten professionellen Forschern aus allen Gesellschaftsschichten (z.B. Ingenieure, Piloten, Architekten, und Gelehrte vieler Disziplinen) bewiesen wurde. Um den vorausahnenden Vince Salandria zu zitieren, der dies vor langer Zeit in Bezug auf die Ermordung Präsident Kennedys sagte: Die Anschläge von 2001 sind „ein falsches Geheimnis, das ein Staatsverbrechen verschleiert.“

Untersucht jemand objektiv die Anschläge von 2001 zusammen mit der Sprache, die etabliert wurde, um sie zu erklären und im sozialen Gedächtnis zu behalten, so steigt das „Geheimnis“ vom Reich des Undenkbaren auf und wird aussprechbar. „Es gibt kein Geheimnis“. Wie kann man dies kommunizieren, wenn die Mainstreammedien die Funktion innehaben, der Papagei [Spottdrossel - mockingbird] der Regierung zu sein (ähnlich der Geheimdienstoperation Mockingbird), die immer und immer wieder die gleiche Erzählung in der gleichen Sprache wiederholt; das ist die schwierige Aufgabe, der wir gegenüber stehen.


Worte haben die Kraft, zu erheitern und zu faszinieren. Linguistische Bewusstseinskontrolle kann Menschen taub und blind werden lassen,  besonders wenn sie mit traumatischen Ereignissen wie denen des 11. September und den Anthrax-Angriffen verbunden wird. Sie lässt einige Subjekte „nicht denkfähig“ [unthinkable] und „nicht sprachfähig“ werden (um Jim Douglass zu zitieren, der Thomas Merton in „JFK and the Unspeakable“ wiedergibt: Das Unsprechbare „ist der Tresor, der allem widerspricht, was gesprochen wurde, sogar bevor die Worte gesagt sind.“).


Wir brauchen ein neues Vokabular, um über diese schrecklichen Dinge zu sprechen.


Übersetzung: Andreas Bertram-Weiss


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