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PHYSIK  BEWEIST  SPRENGUNG


Teil 22 - linguistische Bewusstseinskontrolle


Warum ich nicht mehr von 9/11 spreche    


von Edward Curtin  


Original: „Why I Don’t Speak of 9/11 Anymore”, aus: Journal of 9/11 Studies / Letters September 2016


http://www.journalof911studies.com/why-i-dont-speak-of-911-anymore/



Dienstag, 11. September 2001, war für mich ein unterrichtsfreier Tag. Ich war zu Hause, als das Telefon um 9 Uhr morgens klingelte. Es war meine Tochter, die für eine Woche in den Ferien mit ihrem zukünftigen Ehemann war. „Mach den Fernseher an“, sagte sie. „Warum?“ fragte ich. „Hast du es nicht gehört? Ein Flugzeug traf den Turm des World Trade Centers.“


Ich machte das Fernsehen an und sah ein Flugzeug in den Turm stürzen. Ich sagte: „Sie zeigten gerade eine Wiederholung.“ Sie korrigierte mich sofort: „Nein, das war ein anderes Flugzeug.“ Und wir sprachen miteinander, während wir mit Schrecken feststellten, dass es diesmal der Südturm war. Neben meiner Tochter sass mein zukünftiger Schwiegersohn; er hatte seit einem Jahr keinen Tag frei gehabt. Schliesslich hatte er eine Woche frei bekommen, so dass sie zum Cape Cod fahren konnten. Er arbeitete im 100. Stockwerk des Südturms. Durch Zufall entkam er dem Tod, der 176 seiner Kollegen für sich forderte.

Das war mein Zugang zu den Angriffen. Fünfzehn Jahre liegen hinter uns, und doch erscheint es wie der gestrige Tag. Und dann erscheint es auch wieder wie vor langer, langer Zeit.

Die folgenden Tage, als die Regierung und die Medien Osama bin Laden und die 19 Araber beschuldigten, für die Angriffe verantwortlich zu sein, sagte ich einem Freund, dass das, was ich hörte, nicht glaubhaft sei; die offizielle Story war voller Lücken. Meine Reaktion kann ich nicht vollständig erklären, aber sie veranlasste mich zur Suche nach der Wahrheit. Ich ging sporadisch vor. Jedoch im Herbst 2004 mit Hilfe der ausserordentlichen Arbeit von David Ray Griffin und anderen frühen Skeptikern konnte ich die Gründe für meine anfängliche Intuition artikulieren. Ich machte mich daran, einen College-Kurs darüber zu entwerfen, was 9/11 genannt wurde.

Aber ich beziehe diese Zahlen (9/11) nicht länger auf die Ereignisse jenes Tages.  Den Grund dafür will ich erklären.

Im Jahr 2004 war ich überzeugt, dass die Behauptungen der US-Regierung (und des 9/11 Kommissionsberichts) fiktiv waren. Sie schienen so offensichtlich falsch, dass ich schlussfolgerte, die Angriffe waren eine Geheimdienstoperation des Tiefen Staats (deep-state), dessen Zweck es war, einen nationalen Notstand zu erzeugen, um Angriffskriege zu rechtfertigen, die beschönigend als „Kriege gegen den Terror“ bekannt wurden. Die komplexe Vorbereitung der Angriffe, und das Fehlen jeglichen dargelegten Beweises für die Behauptungen der Regierung weist darauf hin, dass ein grosser Vorbereitungsaufwand getroffen wurde.

So war ich verärgert und verwundert darüber, dass so viele Leuten unbekümmert sind und es ihnen an Interesse mangelt, das wohl wichtigste Weltereignis seit der Ermordung von Präsident Kennedy zu untersuchen. Ich verstand die unterschiedlichen psychologischen Dimensionen dieser Leugnung, die Angst, kognitive Dissonanz usw., aber ich nahm auch etwas anderes wahr. Bei so vielen Menschen schien ihr Verstand schon von Beginn an „zurechtgemacht“ zu sein. Ich fand, dass viele junge Leute die Ausnahme bildeten, wohingegen die meisten Älteren die offizielle Erzählung nicht zu hinterfragen wagten. Dies schloss viele prominente linke Kritiker der amerikanischen Aussenpolitik mit ein. Nachdem nun fünfzehn Jahre verstrichen sind, scheint dies mehr als je wahr zu sein.

Mit dem Drängen von Menschen wie Graeme MacQueen, Lance deHaven-Smith, T.H. Meyer, und anderen, zog ich den Schluss, dass ein Prozess der linguistischen Bewusstseinskontrolle (linguistic mind-control) vor, während und nach den Angriffen erfolgte. Wie bei jeder guten Propaganda musste die Sprache ein Zeit lang angedeutet und durch Vermittler eingeführt werden. Es sollte „natürlich“ erscheinen, als wenn es aus den Ereignissen heraus entsteht und nicht ihnen vorausging. Und es musste immer wieder und wieder wiederholt werden.

In  zusammenfassender Form werde ich die Begriffe auflisten, von denen ich glaube, dass sie „die Gedanken“ jener formten, die es bisher abgelehnt haben, die Behauptungen der Regierung zu den Angriffen des 11. September und den darauf folgenden Angriffen mit Anthrax (Milzbranderregern) zu untersuchen.


1. Pearl Harbor. Wie von David Ray Griffin  und anderen festgestellt, wurde dieser Begriff im September 2000 im Bericht „Rebuilding America’s Defenses“ [Wiederaufbau der Verteidigung Amerikas] des Project for the New American Century [Projekts für das neue Amerikanische Jahrhundert]. Seine neokonservativen Autoren meinten, dass die USA nicht in der Lage wären, den Irak, Afghanistan, usw. „ohne ein katastrophales Ereignis – wie ein neues Pearl Harbor“ anzugreifen. Ob zufälligerweise oder nicht, erschien der Film Pearl Harbor, der mit der Hilfe des Pentagon und einem enormen Budget gedreht wurde, am 25. Mai 2001. Und er wurde ein Kassenerfolg und war den Sommer über in den Kinos. Der Gedanke an den Angriff auf Pearl Harbor (der für die US-Regierung keine Überraschung war, jedoch als solche dargestellt wurde) lag in der Luft, trotz der Tatsache, dass der 60. Jahrestag jenes Angriffs erst am 7. Dezember 2001 stattfand und dieser ein wahrscheinlicheres Datum für eine Veröffentlichung darstellte. Als die Angriffe des 11. Septembers geschahen, wurde der Vergleich mit Pearl Harbor aus der gesellschaftlichen Atmosphäre herausgegriffen und, mit sofortigem Beginn, unzählige Male verwendet. Selbst George W. Bush sollte die Zeit gehabt haben, um angeblich ihn in seinem Tagebuch in jener Nacht zu verwenden. Die Beispiele für diesen Vergleich sind mannigfaltig, doch da ich hier eine Übersicht gebe, unterlasse ich es, sie zu nennen. Jeder Gelegenheitsforscher kann diese bestätigen.

2. Homeland [Heimat]. Dieser fremde un-amerikanische Begriff, ein weiteres Wort aus dem 2. Weltkrieg, das mit einem anderen Feind – Nazi-Deutschland – wurde auch viele Male von den neokonservativen Autoren von „Rebuilding America’s Defenses“ verwendet. Ich bezweifle, dass irgendein Durchschnittsamerikaner jenen Begriff zuvor auf dieses Land bezog. Natürlich wurde es der Eigenname für das Department of Homeland Security [Department für Heimatsicherheit], bei dem Heim mit Sicherheit vermählt wurde, um einen beruhigenden Namen zu bilden, der gleichzeitig und unbewusst eine Verteidigung gegen etwas Böses, das Hitler ähnelt und von aussen kommt, suggeriert. Nicht zufällig führte Hitler diesen auf der Kundgebung in Nürnberg 1934 in die Sprache der Nazi-Propaganda ein. Beide Verwendungen schwören Bilder eines Daheims herbei, das von fremden Mächten belagert wird, die es zerstören wollen; deshalb sollte präventives Handeln gerechtfertigt sein.

3. Ground Zero. Dies ist ein dritter Begriff aus dem 2. Weltkrieg („dem guten Krieg“), der zuerst um 11.55 Uhr morgens am 11. September von Mark Walsh (auch bekannt als „der Harley Guy“ [Harley Typ] weil der ein Harley-Davidson-T-Shirt trug) in einem Interview auf der Strasse mit dem Fox News Reporter Rick Leventhal. Identifiziert wurde Walsh als ein freier Mitarbeiter von Fox, und er erklärte den Einsturz der Zwillingstürme auf eine präzise und gut einstudierte Weise, die später zur gleichen unlogischen Erklärung von der Regierung übernommen wurde: „hauptsächlich wegen eines Bauversagens, weil der Brand zu stark war.“ Ground Zero – ein Begriff der zuerst von US-Wissenschaftlern verwendet wurde, um den Ort zu bezeichnen, an dem sie die erste Atombombe in New Mexiko 1945 explodieren liessen – wurde ein weiterer Ausdruck, der von den Medien aufgenommen wurde. Er suggeriert, dass ein atomarer Angriff stattgefunden hätte oder würde in der Zukunft stattfinden, wenn die USA nicht handelten. Der nukleare Schrecken wurde wieder und wieder von George W. Bush und US-Amtsträgern in den Tagen und Monaten nach den Angriffen aufgebracht, obgleich Atomwaffen nicht das Thema waren. Jedoch die Verbindung von „nuklear“ mit „Ground Zero“ diente dazu, den Angstfaktor dramatisch zu steigern. Ironischerweise wurde das Projekt, um die Atombombe zu entwickeln, das Manhattan Projekt genannt wurde und ein paar Strassenzüge nördlich des World Trade Center am Broadway 270 in New York City seinen Hauptsitz hatte.

4. Das Undenkbare [the Unthinkable]. Dies ist ein anderer atomarer Begriff, dessen Gebrauch durch linguistische Gedankenmanipulation [mind control] und Propaganda von Graeme MacQueen im vorletzten Kapitel von The 2001 Antrax Deception [der 2001 Milzbrandbetrug] analysiert wurde. Er weist auf die strukturierte Verwendung dieses Begriffs vor und nach dem 11. September hin, obwohl er sagt: „Das Muster könnte nicht einen grossen Plan ankündigen … Es verdient nähere Untersuchung und Betrachtung.“ Worauf er dann einen überzeugenden Fall präsentiert, dass die Verwendung dieses Begriffs nicht versehentlich erfolgte. Er weist darauf hin, wie George W. Bush in einer grösseren Rede zur Aussenpolitik am 1. Mai 2001 „einen informellen öffentlichen Hinweis gab, dass die USA beabsichtigten, sich einseitig vom ABM Vertrag zurückzuziehen“; Bush sagte, die USA müssten gewillt sein, „das Undenkbare zu überdenken“ [rethink the unthinkable]. Dies wäre wegen des Terrorismus und der Schurkenstaaten mit „Massenvernichtungswaffen“ notwendig. PNAC argumentierte ebenso, dass die USA sich von dem Vertrag zurückziehen sollten. Ein Unterzeichner des Vertrages konnte nur von dem Vertrag zurücktreten, nachdem er dies sechs Monate zuvor angekündigt hatte und nur wegen „aussergewöhnlicher Ereignisse“, die „seine obersten Interessen gefährden“. Als die Angriffe des 11. September geschehen waren, überdachte Bush das Undenkbare und gab am 13. Dezember die formale Erklärung, dass die USA sich vom ABM-Vertrag zurückzögen. MacQueen präzisiert die vielen Male, bei denen verschiedenen Medien den Begriff „Undenkbar“ im Oktober 2001im Zusammenhang mit den Anthrax-Angriffen gebrauchten. Er erklärt dessen Verwendung in einem der Briefe mit Milzbrandsporen – „The Unthinkabel“ [sic].

Er erklärt, wie die Medien, die den Begriff so oft gebrauchten, sich zu der Zeit nicht über die Verwendung im dem Milzbrandbrief selbst im Klaren waren, da der Inhalt des Briefes noch nicht veröffentlicht worden war, und wie der Briefeschreiber den Brief verschickt hatte, bevor die Medien begannen, das Wort zu verwenden. Er eröffnete einen felsenfesten Fall, indem er die Beteiligung der US-Regierung an den Anthrax-Angriffen und darum an den Angriffen des 11. September aufzeigte. Indem er den Gebrauch des Begriffs „undenkbar“ in all seinen Abstufungen als „problematisch“ nennt, schreibt er: „Die Wahrheit liegt darin, dass die Verwendung von ,das Undenkbare‘ in diesem Brief, wenn das Gewicht sowohl auf der Bedeutung dieses Begriffs in Kreisen der US-Strategen wie anderen wichtigen Verwendungen des Begriffs im Jahr 2001 gegeben wird, in Richtung des US-Militärs und Geheimdienstkreise verweist.“ Ich werde an Orwells Gedanken in 1984 erinnert: „Ein häretischer Gedanke – das bedeutet ein Gedanke, der von den Prinzipien von Ingsoc abweicht – sollte wörtlich undenkbar sein, zumindest so weit wie ein Gedanke von Worten abhängt.“ Darum wird die Verwendung von „das Undenkbare“ durch die Regierung und die Medien ein klassischer Fall von „Doppeldenk“ [doublethink]. Das Undenkbare ist undenkbar.

5. 9/11. Dies ist der Schlüsselbegriff, der die Jahre danach immer weiter nachgeklungen ist und den die anderen umkreisten. Es ist eine ungewöhnliche numerische Bezeichnung, die auf ein historisches Ereignis angewendet wurde, und es ist offensichtlich zugleich eine Notrufnummer. Versuchen Sie sich anderer numerischer Benennungen wichtiger Ereignisse in der amerikanischen Geschichte zu erinnern. Der zukünftige Redakteur von The New York Times und der Förderer des Irakkrieges, Bill Keller, führte diese Verbindung den folgenden Morgen in einem Meinungskommentar der NY Times ein: „Amerikas Notfall-Leitung: 911.“ Die Verknüpfung von den Angriffen mit einem permanenten nationalen Notfall wurde somit sublim eingeführt, indem Keller neunmal Israel erwähnte, und siebenmal die Situation der USA mit jener von Israel als Ziel von Terroristen verglich. Sein erster Satz lautet: „Eine Antwort Israels auf den passend datierten Weckruf könnte gut sein: ,Jetzt wisst ihr Bescheid.‘“ Indem der 11. September als 9/11 bezeichnet wurde, wurde ein endloser nationaler Notfall eng mit einem endlosen Krieg gegen den Terror vermählt, mit dem Ziel, Hitler-ähnliche Terroristen daran zu hindern, uns mit Atomwaffen auszulöschen, was einen weiteren Ground Zero oder Holocaust auslösen könnte. Es ist ein Begriff, der alle richtigen Hebel in Bewegung setzt, um nichtendende soziale Furcht und Ängstlichkeit zu erzeugen. Dies macht Sprache zur Zauberei; es ist Propaganda der besten Art. Selbst das Journal of 9/11 Studies verwendet den Begriff, der durch endlose Wiederholungen zu einem festen Inventar öffentlichen Bewusstseins geworden ist. Wie George W. Bush ihn später verwenden würde, indem er Saddam Hussein mit „9/11“ verband und den Irakkrieg vorantrieb: „Wir möchten nicht, dass aus dem rauchenden Colt eine Pilzwolke wird.“ Alle Zutaten für ein Smoothie linguistischer Bewusstseinskontrolle waren zusammengemixt worden.

Ich habe daraus geschlossen – wobei ein Beweis zu diesem Zeitpunkt wegen solcher Propagandatechniken unmöglich ist -, dass der Gebrauch all dieser Worte/Zahlen Teil einer höchst ausgeklügelten Kampagne linguistischer Bewusstseinskontrolle ist, um ein Narrativ zu erzeugen, das sich im Bewusstsein von Hunderten von Millionen Menschen eingenistet hat und das sehr schwer wieder loszuwerden ist.

 

Das ist der Grund, warum ich nicht mehr von „9/11“ spreche. Ich bezeichne jene Ereignisse als die Angriffe des 11. September 2001. Aber ich bin mir nicht klar, wie der Schaden behoben werden kann.


Lance deHaven-Smith drückt es passend in Conspiracy Theory in America aus: „Die Schnelligkeit, mit der die neue Sprache des Krieges gegen den Terror auftauchte und sich festsetzte; die Synergie zwischen den Begriffen und ihren gegenseitigen Verbindungen zur Nomenklatur des 2. Weltkriegs; und über all dem die Verbindungen zwischen den vielen Begriffen und dem Notfallmotiv von „9/11“ und „9-1-1“ – nur einer dieser Faktoren allein, aber sicher nicht alle von ihnen zusammen – steigern die Möglichkeit, dass die Arbeit an diesem linguistischen Konstrukt lange vor 9/11 begann. … Es stellt sich heraus, dass politische Verbrechen der Elite, selbst Hochverrat, tatsächlich zur offiziellen Politik werden können.“

Es ist unnötig zu erwähnen, dass seine Verwendung der Worte „Möglichkeit“ und „können“ korrekt sind, wenn man dem strikten Empirismus anhängt. Jedoch wenn man seinen ganzen Text liest, ist es für mich offensichtlich, dass er diese „Koinzidenzien“ als Teil einer Verschwörung ansieht. Ich bin auch zu dieser Schlussfolgerung gekommen. Wie Thoreau es in seiner unterschätzten humorvollen Weise ausdrückte: „Einige Indizienbeweise sind sehr ausgeprägt, so als ob man eine Forelle in der Milch findet.“

Der Beweis für linguistische Bewusstseinskontrolle, auch wenn es der Gegenstand dieses Textes ist, steht natürlich nicht für sich alleine. Er untermauert die wirklichen Angriffe des 11. September und die darauffolgenden Milzbrand-Angriffe, die miteinander verbunden sind. Die offiziellen Erklärungen für diese Ereignisse an sich halten der elementaren Logik nicht stand und sind schlicht und einfach falsch, wie es von Tausenden anerkannten professionellen Forschern aus allen Gesellschaftsschichten (z.B. Ingenieure, Piloten, Architekten, und Gelehrte vieler Disziplinen) bewiesen wurde. Um den vorausahnenden Vince Salandria zu zitieren, der dies vor langer Zeit in Bezug auf die Ermordung Präsident Kennedys sagte, die Anschläge von 2001 sind „ein falsches Geheimnis, das ein Staatsverbrechen verschleiert.“ Wenn jemand objektiv die Anschläge von 2001 untersucht, zusammen mit der Sprache, die angeeignet wurde, um diese zu erklären und im sozialen Gedächtnis zu behalten, steigt das „Geheimnis“ vom Reich des Undenkbaren auf und wird aussprechbar. „Es gibt kein Geheimnis“. Wie kann man dies kommunizieren, wenn die Mainstreammedien die Funktion innehaben, die Spottdrossel [mockingbird] der Regierung zu sein (wie in der Geheimdienstoperation Mockingbird), die immer und immer wieder die gleiche Erzählung in der gleichen Sprache wiederholt; das ist die schwierige Aufgabe, der wir uns gegenüber sehen.


Worte haben die Kraft, zu erheitern und zu faszinieren. Linguistische Bewusstseinskontrolle, besonders wenn sie mit traumatischen Ereignissen wie denen des 11. September und den Anthrax-Angriffen verbunden wird, kann Menschen taub und blind werden lassen. Es lässt einige Subjekte „nicht denkfähig“ [unthinkable] und „nicht sprachfähig“ werden (um Jim Douglass zu zitieren, der Thomas Merton in JFK and the Unspeakable wiedergibt: Das Unsprechbare „ist der Tresor, der allem widerspricht, was gesprochen wurde, sogar bevor die Worte gesagt sind.“).


Wir brauchen ein neues Vokabular, um über diese schrecklichen Dinge zu sprechen.


Übersetzung: Andreas Bertram-Weiss


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