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PHYSIK  BEWEIST  SPRENGUNG

„Warum schweigen gute Menschen zum 11. September?“



Teil 4: Doppeldenk  (G. Orwell)


von Frances T. Shure    

Übersetzung Andreas Bertram-Weiss


Aus: http://www1.ae911truth.org/en/news-section/41-articles/856-why-do-good-people-become-silentor-worseabout-911.html



Wir sollten auf der helleren Seite bei George Orwells brillantem Konzept von „Doppeldenk“ beginnen.

In Orwells klassischem Roman „1984“ bedeutet „Doppeldenk“ (doublethink) die Fähigkeit, zwei sich widersprechende Vorstellungen gleichzeitig in seinem Kopf zu haben und beide zu akzeptieren. In Orwells nicht-so-fiktivem Roman ist der Ausdruck „Doppeldenk“ ein Neusprech-Wort, das den Ausdruck „Realitätskontrolle“ aus der alten Sprache ersetzt. Neusprech ist eine neue politisch korrekte Sprache mit einem sehr limitierten Vokabular, entwickelt wurde sie von den Kontrollmächten (den Hohen) zum Zweck, die öffentliche Weltsicht zu kontrollieren und die Möglichkeit des unabhängigen Denkens zu begrenzen. Mit anderen Worten Kontrolle über den Wortbestand führt zur Kontrolle über die Gedanken, auf die Menschen kommen können.


Orwells Doppeldenk ist der kognitive Prozess der bewusst eingeführten Bewusstlosigkeit, sodass jemand zwei sich widerstreitende Vorstellungen zur gleichen Zeit besitzt und jede verwendet, wie es die Situation gerade erfordert, um politisch korrekt bleiben zu können. In dem Roman „1984“ ist es Bürger/innen geboten, in die hypnotische Fertigkeit des Doppeldenkens gut eingeübt zu sein. Denn wenn die Oberen bestrebt sind, ihre Kontrollmacht zu wahren, muss der dominierende mentale Zustand im Land der des Wahnsinns sein, so dass Bürger/innen selbst diese subtile Massnahme der Gedankenkontrolle anwenden, um mit der Realität nicht in Berührung zu kommen.[1]

„Doppeldenk“ ist kein Ausdruck, der in einem Psychologie-Lexikon aufgenommen würde, auch wenn dies nach meiner Meinung getan werden sollte, da es ein allgemeiner psychologischer Verteidigungsmechanismus ist. Doppeldenk ist ein Konzept, das sich in unserer Kultur etabliert hat und gut das Vermögen des menschlichen Geistes beschreibt, sich zu verdrehen, wenn er eine resolut vorgebrachte offizielle Verlautbarung zu irgendeinem Thema hört - der 11. September ist da nur ein Beispiel - und zur gleichen Zeit sich des Beweises bewusst ist, der dieser offiziellen Verlautbarung widerspricht.


Doppeldenk hat die gleiche Bedeutung wie der andere Orwellsche Begriff „schwarzweiss“, der die Fähigkeit ausdrückt, dreist zu behaupten, schwarz sei weiss, und dies in fettem, offensichtlichem Widerspruch zum unwiderlegbarem Beweis des Gegenteils.


Als ich mich z. B. über eine Freundin aufregte, erklärte ich: „Ich weiss, dass Du glaubst, 9/11 sei eine Operation unter falscher Flagge gewesen und dass wir wegen nichts anderem als der natürlichen Ressourcen in den Mittleren Osten eingefallen sind, aber du sprichst weiterhin vom ,Krieg gegen den Terror’, als wenn dies der wahre Grund gewesen wäre, warum wir in Afghanistan und in den Irak einmarschiert sind und warum wir nun Drohnen verwenden, um sogenannte Terroristen zu töten. Warum machst du das?“

Sie schoss gereizt zurück: „Ja, wir sind doch umgegeben von der offiziellen Erzählung; sie ist überall - im Fernsehen, in den Zeitungen, unsere Lehrer und Freunde verbreiten sie in der Schule und bei der Arbeit. Was soll ich da machen?!“


Doppeldenk war ihre Überlebensstrategie - Wahnsinn, um gesund zu bleiben.


Einen ähnlichen Austausch hatte ich mit einer Freundin, die in ihrem letzten Buch Worte aufnahm, die den offiziellen Mythos von 9/11 stützten. Ich wusste, dass sie daran nicht glaubte, und enttäuscht konfrontierte ich sie damit: „Warum verwendest du jene Worte? Ich weiss, dass du sie nicht glaubst.“

Sie antwortete irritiert: „Sieh mal, ich weiss, dass man uns belogen hat. Aber meine Arbeit in der Welt ist mir sehr wichtig, und wenn ich damit weitermache, dann kann ich meine Steuern nicht prüfen lassen!“

Sie hatte Angst vor der Vergeltung durch korrupte Behörden, und deshalb hatte sie die Verteidigungshaltung angenommen, beide Weltsichten in ihrem Kopf zu haben, und verwendete jede so, wie es zu der Gelegenheit passte - ein klassischer Doppeldenk.


Danke, George Orwell !

Doppeldenk ist eine Verteidigungsstrategie, um zwei einander widersprechende Vorstellungen zur gleichen Zeit im Kopf haben zu können und sie - wie ein Chamäleon - eher halb-bewusst zu verwenden, indem man zwischen zwei Farben hin und her wechselt, wie es gerade nötig ist.


Eine andere Verteidigungsstrategie ist die Leugnung, die eingesetzt wird, um eine kognitive Dissonanz zu vermeiden.


Weiter mit Teil 5: Leugnung und kognitive Dissonanz


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Anmerkung

[1] George Orwell, 1984 (Harcourt Brace and Company, 1949). Auch http://www.orwelltoday.com/.

Foto: Frank Vassen; Flickr